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Anspruch auf Einbürgerung besteht, wenn Sie:

Lesen Sie hier, welche Kriterien Sie für die Einbürgerung erfüllen müssen.
  • sich zur freiheitlich demokratischen Grundordnung des Grundgesetzes bekennen.
  • ein unbefristetes Aufenthaltsrecht oder eine bestimmte Art der befristeten Aufenthaltserlaubnis (z.B. zum Familiennachzug) besitzen.
  • 8 Jahre in Deutschland Ihren rechtmäßigen gewöhnlichen Aufenthalt haben (bzw. 7 Jahre nach einem Integrations­kurs oder 6 Jahre bei Nach­weis besonderer Integrationsleistungen, z.B. guter deutscher Schul­abschluss, Berufsausbildung oder hohe Sprachkompetenz).
  • Ihren Lebensunterhalt ohne Sozialhilfe oder Arbeitslosengeld II bestreiten (Ausnahmen gelten zum Beispiel bei Krankheit oder Behinderung).
  • über ausreichende Deutschkenntnisse verfügen.
  • Kenntnisse über die Rechts- und Gesellschaftsordnung sowie die Lebens­verhältnisse in Deutschland haben (z.B. durch einen deutschen Schulabschluss oder Einbürgerungstest).
  • nicht vorbestraft sind (ausgenommen sind Bagatelldelikte).
  • bereit sind, Ihre Staatsangehörigkeit aufzugeben (über Ausnahmen prüft und entscheidet die Einbürgerungs­behörde).

Sonderregelungen gelten bei Miteinbürgerungen von Ehepartnern und Kindern, bei Asylberechtigten und Staatenlosen, bei Ehegatten oder Lebenspartnern von Deutschen.

Regelung für Minderjährige: Ab dem 16.Geburtstag können Jugendliche auch ohne Zustimmung der Eltern einen Einbürgerungsantrag stellen und eingebürgert werden.

Regelung für EU-Bürgerinnen und Bürger: Bürgerinnen und Bürger aus EU-Staaten und der Schweiz müssen im Rahmen der Einbürgerung ihre bisherige      Staatsangehörigkeit nicht abgeben. Ob mit der deutschen Einbürgerung die Staatsangehörigkeit des anderen Mitgliedstaates fortbesteht, hängt allein davon ab, ob dessen Recht dies zulässt. Derzeit ist dies nur noch bei wenigen Mitgliedstaaten nicht der Fall. Betroffene erhalten Auskünfte bei den jeweiligen Botschaften der EU-Staaten.

Doppelte Staatsangehörigkeit: Kann ich auch eingebürgert werden, ohne meine bisherige Staatsangehörigkeit aufgeben zu müssen? Grundsätzlich nein. Ausnahmen sind allerdings möglich, wenn:

  • das Recht des ausländischen Staates das Ausscheiden aus der Staatsangehörigkeit nicht vorsieht oder regelmäßig verweigert.
  • der ausländische Staat die Entlassung aus der Staatsangehörigkeit aus Gründen versagt hat, die der Antragsteller nicht zu vertreten hat, oder von unzumutbaren Bedingungen abhängig macht oder nicht in ange­messener Zeit entschieden hat.
  • bei der Einbürgerung älterer Personen die Entlassung auf unverhältnis­mäßige Schwierigkeiten stößt und die Versagung der Einbürgerung eine besondere Härte darstellen würde.
  • mit Aufgabe der bisherigen Staatsangehörigkeit erhebliche Nachteile insbesondere wirtschaftlicher oder vermögensrechtlicher Art entstehen würden.
  • der Antragsteller politisch Verfolgter, Flüchtling oder EU-Bürger bzw. Schweizer ist.

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