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zurück  |  Startseite » Beiträge "Ich bin ein Frankfurter, weil ..." lesen

Beiträge "Ich bin ein Frankfurter, weil ..." lesen

Ergebnisse der 1. Dialogphase

In der 1. Dialogphase vom 5.10 bis 5.12.2009 wollten wir wissen, wie Sie unsere Stadt wahrnehmen und die Vielfalt der Stadt sichtbar machen. „Ich bin Frankfurter, weil ...“ wurde rund 200 Teilnehmern ergänzt. Die Beiträge können Sie weiterhin nachlesen.

Verfasst von Gast am 08.10.2009

Ich bin Frankfurterin, weil...
Ich bin Frankfurter, weil... Ich meine Heimatstadt sehr liebe. Besonders den Dom und St. Leonhard
Winfried Seifried

Übersetzung:
Verfasst von beatehuf am 08.10.2009

Ich bin Frankfurterin, weil ich hier geboren bin, hier wieder wohne und hier wieder Freunde gefunden und Kinder bekommen habe. Ich würde aber auch gerne woanders leben: in Kassel oder Lissabon eben dort, wo ich mich auch wohl fühle und Freunde habe.
Ich bin Frankfurter, weil...

Übersetzung:
Verfasst von Peter Hartung am 08.10.2009

Eigentlich bin ich kein Frankfurter, aber irgendwie dann doch, weil...
ich seit 1989 in Frankfurt arbeite und zunächst mit dem Fahrrad, S-Bahn oder Straßenbahn von Offenbach aus in die Innenstadt fuhr. Später zogen wir "auf´s Land" in die Wetterau, verbunden mit der anstrengenden Pendelei mit Auto oder der Regionalbahn nach Frankfurt. Für mich ist deshalb Frankfurt Teil meiner Lebenswelt, die größer ist, als Frankfurt. Wenn man von den Vogelsberghöhen bei Wenings in Richtung Südwesten schaut, sieht man mit bloßem Auge die Hochhaussilhoutte mit dem Ginnheimer Spargel, oder wenn man von Friedberg kommend die Autobahn hinunter zum Bad Homburger Kreuz fährt. Und alles was dazwischen liegt, ist Teil von Frankfurt, wie Frankfurt umgekehrt Teil dieser Region ist. Die Stadt sichert mir meinen Lebensunterhalt, auch wenn ich "draußen" wohne. Und das macht mich irgendwie "heimatlos". Nicht richtig "mittendrin", aber auch nicht "außen vor".

Übersetzung:
Verfasst von hanni am 08.10.2009

Ich bin Frankfurter, weil Frankfurt als weltoffene Stadt, eine der wenigen Orte in der Bundesrepublik ist, wo die Menschen nicht mehr von "den da" und "uns" sprechen, sondern vielmehr ein großes WIR haben entstehen lassen.

Es ist erstaunlich, was in der Intgrationspolitik in Frankfurt bislang erreicht wurde. Das war nur möglich, weil endlich mal jede Seite sich selbst in dei Verantwrtung genommen hat und sich selbst ein stückweit für das Fremde geöffnet hat.

Ich für meinen Teil, werde mich in Zukunft auch persönlich hart dafür einsetzen, dass dieses WIR alles andere überragt und allem trotzd, was sich ihm entgegensetzt ;).

Übersetzung:
Verfasst von takla makan am 07.10.2009

Ich bin Frankfurterin, weil meine Eltern hier lebten und arbeiteten. Gerne lebe ich mit meinen drei erwachsenen Kindern und meinem Ehemann hier. Vor allem deshalb, weil meine Familie und FreundInnen hier sind, die kulturellen Angebote und die Vielfalt der Stadtteile großen Anreiz bieten. In Ffm ist es normal geworden, dass Menschen unterschiedlicher Herkunft und Lebensauffassung zusammenleben.(Es bleibt übrigens keine andere Wahl!) Bescheuert finde ich, dass ein Großteil der Bürger zu wenig in den Meinungsbildungsprozess einbezogen wird.(z.B.Altstadtbebauung, Autobahnbau im Osten der Stadt,Aktivität für Kinder und Jugendliche,Stadtteil-Projekte) Dadurch machen sich Ohnmacht deutlich, an Übernahme von Verantwortung mangelt es.

Übersetzung:
Verfasst von Alfons am 07.10.2009

Ich bin Frankfurter, seit meine Eltern vor über fünfzig Jahren von Nordhessen nach Frankfurt gezogen sind. Aus rein wirtschaftlichen Gründen. Denn Nordhessen war damals Notstandsgebiet.
In meinem langen Berufsleben von fast 45 Jahren habe ich in ganz Deutschland gearbeitet. Ich habe mit vielen Menschen zu tun gehabt. Ob deutsche oder ausländische Mitmenschen - ich bin mit allen zurechtgekommen. Wir mussten unsere Arbeit machen und diese musste in Ordnung sein. Wir haben Deutschland erneuert, Unis, Krankenhäuser, Bürogebäude und hier in Frankfurt fast alle Hochhäuser mitgestaltet. Heute wird uns durch alle möglichen Institutionen, Kirchen und Politiker erklärt, dass eine Integration stattfinden muss.
Ich meine jedoch, dass jede/r nach seiner Fasson glücklich werden sollte, solange er/sie andere nicht mit seinem Vorstellungen belästigt. Ein ganz großes Problem ist doch, dass sich die Religion ob christlich oder islamisch in das Leben der Menschen einmischt. Religion ist etwas ganz Privates und hat in der Politik und im öffentlichen Leben nichts zu suchen, dafür sind die Kirchen oder Moscheen da. Wer das will, kann da hingehen. Wer andere Menschen im Namen der Religion unterdrückt, muss auf unsere Gesetze hingewiesen werden. Dies ist in der ganzen zivilisierten Welt so. Wie ich mich in einem Land zu benehmen habe, ist auch geregelt. Wenn ich ins Ausland fahre, bekomme ich meistens vor der Einreise mitgeteilt, wie ich mich dort zu benehmen habe oder es steht im Reiseführer. Dies sollte allen bekannt sein. Danach haben sich auch unsere Gäste zu halten. Durch die Politik wird viel zerredet und es werden Probleme für Wahlkampfzwecke benutzt. Die Menschen haben erst Probleme, wenn sie von Politikern herbeigeredet werden. Siehe Konflikt zwischen Jung und Alt, wurde von den Lobbyisten der Finanzdienstleister aufgebracht. Die Wirtschaft muss endlich Arbeitsplätze schaffen für alle, Geld ist doch genug da. Ansonsten müssen die Gewinne zurückgeschraubt werden. Das ist doch das Hauptproblem, dass immer mehr Menschen ohne Arbeit sind. Die Menschen werden dann in Viertel abgeschoben, ohne dass sich groß um sie gekümmert wird, daraus entstehen soziale Brennpunkte, in denen auch die soziale Durchmischung fehlt. Dies will man nicht wahr haben, aber es ist so.

Übersetzung:
Verfasst von Malerhubertus am 07.10.2009

Ich bin Frankfurterin, weil...
Ich bin Frankfurter, weil...
die Kultur Frankfurts geprägt ist durch Geld einerseits und Bedürftigen andererseits... ein krasse Mischung. Viele bemphen sich und einige tun was,,, hoffen wir, dass es mehr werden!

Übersetzung:
Verfasst von Bunny1984 am 07.10.2009

Ich bin Frankfurterin, weil die Stadt mir diverse Möglichkeiten, sowohl im Berufsleben als auch für die Ausgestaltung meiner Freizeit, bietet. Ich bin schon viel in der Welt umhergereist, doch in Frankfurt habe ich das Gefühl zu Hause in Deutschland zu sein und gleichzeitig die enge Verbundenheit zu anderen Nationen und Kulturen zu spüren. Diese Offenheit ermöglicht Vielfalt und ermöglicht mir als Individuum mich auf verschiedenen Wegen zu entfalten.

Übersetzung:
Verfasst von Rahvin am 07.10.2009

Ich bin Frankfurterin, weil...
Ich bin Frankfurter, weil... mich die gesellschaftliche Vielfalt der Stadt angezogen hat und weil ich das weltstädtische wie das dörfliche Ambiente dieser Stadt liebe.

Übersetzung:
Verfasst von Salvatore_FFM am 07.10.2009

Ich bin Frankfurter, weil...
1. ich hier zuhause bin
2. gemeinsam mitstreite
3. ich zwar weiß wo ich herkomme, aber auch
weiß, WO ICH BIN.

Übersetzung:
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