Besondere Zielgruppen
Das Konzept ist sehr stark auf Migranten und Migrantinnen ausgerichtet, so dass andere Zielgruppen ein wenig in Nachteil geraten (2 Absätze zu Behinderung, 4 kleine Absätze zu Lesben und Schwulen). Und dann noch vor allem in Bezug zu Migranten gesetzt werden. Besonder auffällig, dass von Lesben und Schwulen ein "besonderes Verständnis" für Migranten und deren Vorurteilen eingefordert wird. Die Missverständlichkeit dieser Formulierung sollte möglichst rasch aufgelöst werden. Für die Gleichstellung von Lesben und Schwulen gibt es noch viel zutun, nicht nur für diejenigen mit Migrationshintergrund. Die Diskriminierungen sind nach wie vor vielfältig, es gibt Mobbing am Arbeitsplatz, Benachteiligungen im Erwerbsleben, bei der Gesundheisvorsorge usw. Viele Felder, die nach wie vor unbearbeitet sind. Es wäre schön, diese auch zu benennen. Und sich ein wenig zu aktualisieren, welche Angebote es hier in Frankfurt gibt.
Und doch: Meine Hochachtung und Wertschätzung für diese Möglichkeit der Bürgerbeteiligung.
Constance Ohms


