Wo Verständigung beginnt: Glaubensgemeinschaften laden zum interreligiösen Austausch beim 9. Frankfurter Tag der Religionen ein
Herunterladen
Podiumsgespräche, Musik- und Bühnenprogramm, Infostände: Zum neunten Mal laden die Stadt Frankfurt am Main und der Rat der Religionen am Sonntag, 6. September, zum Tag der Religionen ein. Die Veranstaltung in den Römerhallen findet von 14 bis 18 Uhr statt und steht in diesem Jahr unter dem Motto "Religion und Frieden".
Tina Zapf-Rodríguez, Dezernentin für Klima, Umwelt, Stadtsauberkeit, Frauen, Diversität und Migration, würdigt das Engagement des Rats der Religionen: "Frieden entsteht nicht allein durch große politische Vereinbarungen. Er beginnt auch im Alltag – wenn Menschen miteinander sprechen, einander zuhören und Unterschiede aushalten. Genau dafür steht der Tag der Religionen. Die Religionsgemeinschaften leisten einen wichtigen Beitrag für das Miteinander und den Zusammenhalt in unserer Stadt. Ich freue mich, dass auch in diesem Jahr wieder so viele Gemeinschaften zusammenkommen und zeigen, wie vielfältig und lebendig religiöses Leben in Frankfurt ist."
Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein vielfältiges Programm, bei dem sie verschiedene Religionen kennenlernen und miteinander ins Gespräch kommen. Auf der Bühne gibt es Tänze, Gebete, Lieder und spirituelle Impulse. Eine interreligiöse Gesprächsrunde bringt unterschiedliche Perspektiven zusammen und lädt zum Austausch ein. Zahlreiche Infostände bieten Gelegenheit, mit den Religionsgemeinschaften des Frankfurter Rats der Religionen in Kontakt zu kommen und Fragen zu stellen.
Der Tag der Religionen ist das größte Kontakt- und Dialogformat zu religiöser Vielfalt im Rhein-Main-Gebiet. Dem Frankfurter Rat der Religionen gehören christliche, muslimische, jüdische, buddhistische, hinduistische und Sikh-Gemeinden sowie die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, die Ahmadiyya Muslim Jamaat und die Bahai an.
Der Tag der Religionen wird vom Amt für multikulturelle Angelegenheiten (AmkA) gemeinsam mit dem Rat der Religionen organisiert. Der Eintritt ist frei.