DemokratieWagen macht Station an Paulskirche und stadtRAUMfrankfurt

Zweitägiges Programm zu Demokratie, Antirassismus und weitere Themen
Der vom Linien- zum Aktionsbus umgestaltete DemokratieWagen (© mehr als wählen e.V.)

An zwei Tagen im Oktober wird zum ersten Mal der DemokratieWagen vorgestellt. Der DemokratieWagen ist ein 20 Meter langer Gelenkbus, den der Verein "mehr als wählen" zu einem mobilen Erfahrungsraum für Demokratie umgestaltet hat. Am ersten Tag, dem 21. Oktober, macht der Bus vor der Paulskirche Halt. Am 22. Oktober sind alle Interessierten herzlich eingeladen, den Bus am stadtRAUMfankfurt in der Mainzer Landstraße 293 zu besuchen. 

Der DemokratieWagen soll in Zukunft verschiedenen zivilgesellschaftlichen Akteuren zur Verfügung stehen, die sich mit ihren Formaten für Demokratie und Beteiligung engagieren. Die Idee dahinter: Der Bus kommt zu den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort in die Stadtteile. Er bricht mit der herkömmlichen Logik, dass Demokratie nur an ausgewählten und "altehrwürdigen" Orten stattfinden kann. Mit dem DemokratieWagen möchte der mehr als wählen e.V. zeigen: Demokratie passiert überall. Egal wo man wohnt. 

Die öffentliche Vorstellung des DemokratieWagens wird an den zwei Tagen von einem vielfältigen Rahmenprogramm begleitet. Dadurch will der Verein mehr als wählen mit möglichst vielen Frankfurterinnen und Frankfurtern über die Zukunft der Demokratie und aktuelle Krisen ins Gespräch kommen. 

Programmpunkte im Einzelnen

21. Oktober, Paulskirche

9 Uhr: Offizielle Vorstellung des DemokratieWagens mit Oberbürgermeister Peter Feldmann, Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ), Hessische Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung), Stadträtin Sylvia Weber (Dezernat Integration und Bildung), Dr. Meron Mendel (BS Anne Frank), Dr. des. Felix Kosok (MCV), Ben Christian und Yannik Roscher (mehr als wählen e.V.)


14 bis 16 Uhr: Einweihung des DemokratieWagens als "StreitBus". FGZ und öffentliche Speakers Corner zur Frage "Frankfurt streitet: Welche Konflikte und Krisen müssen aktuell zur Sprache gebracht werden – und wie sollen wir damit umgehen?".

20 bis 22 Uhr: Begrüßung und Podiumsdiskussion "Demokratie und Krise?" in der Paulskirche

Gäste sind: 

  • Grußwort: Stadtrat Mike Josef (Dezernat Planen und Wohnen)
  • Key Note: Dominik Herold (mehr als wählen e.V.)
  • Auf dem Podium: Prof. Dr. Rainer Forst (FGZ, Goethe-Universität), Integrations- und Bildungsdezernentin Sylvia Weber, Siraad Wiedenroth (Initiative Schwarze Menschen in Deutschland), Katharina Liesenberg (mehr als wählen e.V.),
  • Moderation: Aisha Camara

Anmeldung bitte per E-Mail an veranstaltungen-fgz@uni-frankfurt.de

22. Oktober, stadtRAUMfrankfurt

18:30 bis 21:30 Uhr: Begrüßung und Podiumsdiskussion "Mehr DemokratieWagen? Wie viel Rassismus steckt in unserem Alltag?"

Gäste sind:

  • Grußwort: Stadträtin Sylvia Weber (Dezernat Integration und Bildung)
  • Key Note: Katharina Liesenberg (mehr als wählen e. V.)
  • Auf dem Podium: Dr. des. Harpreet Cholia (Initiative 19. Februar Hanau), Eleonore Wiedenroth-Coulybaly, (Initiative Schwarze Menschen Deutschland), Malcolm Ohanwe (Journalist)
  • Moderation: Aisha Camara

Anmeldung bitte per E-Mail an anmeldung.amka@stadt-frankfurt.de

Für alle, die schon vor der Veranstaltung Zeit haben und den DemokratieWagen live erleben möchten: Er steht bereits zwischen 10 und 17 Uhr am stadtRAUMfrankfurt. 

Weitere Infos zu der stadtRAUMfankfurt-Veranstaltung finden Sie hier sowie im Flyer zum Download unten auf dieser Seite. 

Über "mehr als wählen e. V."

mehr als wählen e. V., gegründet 2018, ist eine Initiative von jungen Frankfurter_innen, die der Demokratie neue Impulse geben möchte. Das Team möchte langfristig Räume schaffen, in denen Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen und Überzeugungen zusammenkommen und gemeinsam über wichtige Fragen von Gegenwart und Zukunft debattieren. Und das nicht allgemein und abstrakt, sondern konkret: in Frankfurt am Main.

Die Kooperationspartner des mehr als wählen e.V. sind das FGZ, Leibniz-Institut HSFK, Amt für multikulturelle Angelegenheiten, Bildungsstätte Anne Frank.