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Beratung für Flüchtlinge am Flughafen Frankfurt

Manche Flüchtlinge landen über lange Umwege auf dem Frankfurter Flughafen. Unter bestimmten Voraussetzungen dürfen sie nicht einreisen, sondern müssen in der Flüchtlingsunterkunft auf dem Flughafengelände ein verkürztes Asylverfahren („Flughafenverfahren“) durchlaufen.
In dieser Zeit sind die Asylsuchenden quasi inhaftiert, sie können das Gebäude nicht verlassen. Das Flughafenverfahren benachteiligt insbesondere Asylsuchende, die nicht in der Lage sind, sofort vor dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) darüber zu sprechen, was ihnen widerfahren ist. Das betrifft zum Beispiel Frauen, die gefoltert und vergewaltigt wurden oder Jugendliche, die alleine auf der Flucht sind. Ihr Asylantrag wird dann womöglich abgelehnt. Je ein Mitarbeiter der Caritas Frankfurt und des Evangelischen Regionalverbands Frankfurt bieten daher den Asylsuchenden Beratung während des Verfahrens an. Es werden Informationen über die bevorstehenden Befragungen, Ablauf des Verfahrens, Inhalte, Fristen, Rechtsschutz usw gegeben.

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