Angebote

Wegbegleiter für italienische, spanische, persische und portugiesische Seniorinnen und Senioren

Das Kooperationsprojekt will Barrieren zwischen der deutschen Altenhilfe und Migranten angehen. Hilfe wird dabei auf italienisch, spanisch und portugiesisch angeboten.

Wer sind die Wegbegleiter?

Die Wegbegleiter sind Deutsch, Italienisch, Portugiesisch und Spanisch sprechende Ehrenamtliche, die als Vertrauenspersonen älteren Italienern, Spaniern und Portugiesen in Frankfurt zur Seite stehen. Zurzeit sind 19 Frauen und Männer unterschiedlichen Alters als Freiwillige im Projekt aktiv. Sie kennen die Lebenssituationen und die Fragen der älteren Migrantinnen und Migranten aus eigener Erfahrung. Sie haben sich auf diese Aufgabe durch eine Schulung vorbereitet und werden in der Praxis fachlich begleitet und unterstützt. Sie sind an der Weiterentwicklung des Projekts beteiligt und entscheiden mit. Die Wegbegleiter bieten ihren Dienst kostenlos an. Ihr Dienst ist freiwillig.

Wem bieten sie ihre Dienste an?

Italienern, Portugiesen, Spanisch sprechenden, über 55-Jährigen, die in Frankfurt wohnen. Das Projekt ist eine Brücke zwischen Menschen, Kulturen, Institutionen und Umwelt, unterstützt deren Begegnung und Integration.

Was machen die Wegbegleiter?

Wegbegleiter unterstützen ältere Migrantinnen und Migranten bei der Erschließung des Kontakts zu Ämtern, Behörden, Institutionen, Hilfeeinrichtungen. Sie helfen hier bei der sprachlichen und kulturellen Verständigung und bei der Klärung von Missverständnissen bei der Erledigung von Schriftverkehr und bei der Abwicklung von Anträgen, beim Zugang zu Sozial- und Gesundheitsleistungen, bei der Suche nach der richtigen, Beratung und nach der passenden, professionellen Hilfe, begleiten zu Arztbesuchen in die Praxis oder, ins Krankenhaus, begegnen der Vereinsamung von Alleinstehenden zu Hause oder im Pflegeheim und regen die Wiederaufnahme von Kontakten an

Von wem können Wegbegleiter angefragt werden?

von den Betroffenen selbst, von Nachbarn, Bekannten, Angehörigen, landeseigenen Organisationen, kommunalen Ämtern und Diensten, sozialen Einrichtungen und Pflegediensten, Ärzten und Krankenhäusern, unterschiedlichen Beratungsdiensten, Sozialdiensten in Pflegeheimen ...

Was ist interkulturelle Öffnung?

Das Projekt ist eine Initiative zur interkulturellen Öffnung. Neben der Hilfe für den einzelnen will das Projekt deutsche Einrichtungen des Altenhilfesystems auf den Umgang mit benachteiligten Bevölkerungsgruppen am Beispiel der älteren Migranten sensibilisieren und Anregungen für die Öffnung für andere Kulturen anbieten. Durch die IKÖ soll erreicht werden: ein besserer Zugang benachteiligter Bürger zu den Angeboten und Regelleistungen des Versorgungs- und Gesundheitssystems, eine bessere Verständigung, eine angemessene Beantwortung der Bedarfe, eine Vernetzung und Zusammenarbeit zwischen deutschen Einrichtungen, Organisationen und Migranten

Downloads

Adresse

Caritasverband Frankfurt e.V.

Alte Mainzer Gasse 10
60311 Frankfurt am Main

Telefon: 069-2982-0
Fax: 069-2982166
Web: http://www.caritas-frankfurt.de

Artikelinformationen

Zurück