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Digitale Helden

Schulisches Mentorenprogramm zur Prävention von Onlinemobbing

Digitale Helden ist ein schulisches Mentorenprogramm zur Prävention von Onlinemobbing. Sozialengagierte SchülerInnen der Jahrgangsstufen 7 bis 9 werden in Frankfurt und anderen Städten Hessens einem schul- und schulformübergreifend zu “Digitalen Helden” vom Medienpädagogen ausgebildet. Mit ihrem Know how können sie ihre MitschülerInnen beraten und ihnen Impulse für den verantwortungsvollen Umgang mit dem Internet geben. Die Pilotphase startete im Februar 2013 an fünf Frankfurter Schulen.

Die Digitalisierung der Gesellschaft, der „digitale Wandel“ und die daraus resultierenden Probleme des Cybermobbings, der Datenschutz- und Urheberschutz- und Privatsphäreverletzungen, des Missbrauchs von Persönlichkeits- und Bildrechten, usw. sowie die veränderte Kommunikationskultur der SchülerInnen werden nicht systematisch, sondern wenn dann nur vereinzelt, zum Inhalt der schulischen Bildung gemacht.
SchülerInnen werden zu den o.g. Themen in der Schule nicht aufgeklärt, allein gelassen und unwissend und ungeschützt in die Digitale Welt „entlassen“!
Viele LehrInnen, viele Eltern sind nicht medienkompetent und mit den aktuellen Problemen und Gefahren der Digitalen Welt überfordert!
Die Digitalen Helden sollen dazu beitragen diesen Bildungsproblem an den Schulen zu lindern.
Zielgruppe der Digitalen Helden sind SchülerInnen der Klasse 7-9, die jüngere SchülerInnen der Jahrgangstufen 5-7 aufklären. LehrerInnen und Eltern profitieren durch eine verbesserte Schulkultur.
Die Ausbildung der Digitalen Helden zum Junior Coach findet innerhalb eines Schuljahres in 5 Präsenzveranstaltungen und online in 3 Onlinemodulen (auf einer Lernplattform des hessischen Bildungsservers) statt. Pro Schule nehmen durchschnittlich 6 SchülerInnen und Schüler (3 männlich, 3 weiblich) teil.

Das Innovative an dem Peer-Education Programm „Digitale Helden“ ist:

  1. Die Kombination aus Präsenz- und Online-Lernen
  2. Die zur Verfügungstellung freier Bildungsmaterialien

Die Materialien der Ausbildung sind öffentlich zugänglich und mit speziellen Nutzungsrechten versehen (Creative Commons), so dass alle die Materialien auch außerhalb der Partnerschulen zu Bildungszwecken einsetzbar sind. Diese Form der Offenheit und die Ansprache „auf Augenhöhe“ soll Vorbild für andere Projekte und Schulen im sozialen Internet sein. So können auch SchülerInnen, Pädagogen und Eltern, die nicht an einer der Frankfurter Partnerschulen sind, das Peer-Education Programm „Digitale Helden“ für ihre Zwecke nutzen.

Projekt-Ziele: 

  1. Das Peer-Education Programm „Digitale Helden“ ist nach drei Jahren an bis zu 9 Frankfurter Sekundarschulen etabliert (bis zu 200 Digitale Helden ausgebildet, bis zu 4.000 Schülerinnen und Schüler können Medienkompetenz zur Prävention von Onlinemobbing erlangen).
  2. Ein Partnernetzwerk zur Prävention von Onlinemobbing und zur Berufsqualifizierung ist für den Ausbau des Programms im Rhein-Main-Gebiet grundgelegt.
  3. Die Kombination aus Präsens- und Online-Lernen bei der Ausbildung der “Digitalen Helden” in fünf unterschiedlichen Schulformen ist evaluiert und funktioniert.
  4. Der Peer-Education-Ansatz der „Digitale Helden“ besitzt Vorbildwirkung für die Bildungslandschaft im Rhein-Main-Gebiet.

Hinweise zum Angebotszeitraum:

Digitale Helden findet an 5 Frankfurter Schulen statt. Pro Schule ist das Angebot der Mentoren unterschiedlich.

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Adresse


Ostbahnhofstr. 15
60318 Frankfurt am Main

E-Mail: info@digitale-helden.de
Telefon: 069 – 74 73 87 42
Web: http://www.digitale-helden.de

Artikelinformationen

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