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Interkulturelle Gesundheitslotsinnen

Seit April 2013 wurden 25 Migrantinnen aus 15 Ländern im Amt für Gesundheit auf ihre Tätigkeit als Interkulturelle Gesundheitslotsinnen vorbereitet. Sie können nach einer 50 stündigen Schulung nun Vorträge über wichtige Gesundheitsinformationen halten und Gesundheitsgespräche in Deutsch und in anderen Sprachen führen.

2013 und 2015 wurden 50 Migrantinnen und Migranten aus 20 Ländern im Gesundheitsamt auf ihre Tätigkeit als Interkulturelle Gesundheitslotsinnen vorbereitet. Sie können nach einer 50 stündigen Schulung nun Vorträge über wichtige Gesundheitsinformationen halten und Gesundheitsgespräche in Deutsch und in anderen Sprachen führen.

Die Themen reichen von Patientenberatung, Kindergesundheit, Ernährung, Unfallprävention im Kindesalter, Umgang mit Medikamenten bis zu Seelischer Gesundheit, Sucht- und Infektionserkrankungen.

Einrichtungen in Frankfurt können die Gesundheitslotsinnen für Veranstaltungen anfragen. Das können Organisationen der Migrationsarbeit, des Sozial- und Gesundheitswesens, der Wohlfahrtsverbände, Migranten- und Kulturvereine, Kirchengemeinden, Moscheevereine, Selbsthilfegruppen und andere Organisationen sein.

Um die Interkulturellen Gesundheitslotsinnen und ihre Arbeit bekannt zu machen und ihnen Einsatzmöglichkeiten zu eröffnen, werden Organisationen, die mit Migranten arbeiten informiert und angesprochen. Ziel ist es ein Netzwerk für Interkulturelle Gesundheitsaufklärung zu bilden.

Das Netzwerk soll aus sozialen und pädagogischen Beratungseinrichtungen, Vereinen, Wohlfahrtseinrichtungen, Selbsthilfegruppen und -initiativen geknüpft werden und dazu dienen nützliche und manchmal lebenswichtige Gesundheitsinformationen zu verbreiten – vor allem in der persönlichen Kommunikation.

Aufgabe dieses Netzes ist es, eine Nachfrage für die Angebote der neuen interkulturellen Gesundheitslotsen zu erzeugen, damit das Ziel einer interkulturellen Gesundheitsaufklärung für Migranten erreicht wird.

Im ersten Schritt haben wir Ende 2012 rd. 400 Einrichtungen und Vereine, die im multikulturellen Ratgeber verzeichnet sind, angeschrieben und über das KoGi-Projekt informiert. Außerdem wurden alle Selbsthilfegruppen und -organisationen angeschrieben. Ein erstes Treffen fand im März 2013 statt.

Da es schon eine Reihe von Netzwerken in Frankfurt gibt, wollen wir dafür werben, dass das Thema interkulturelle gesundheitliche Prävention im Fokus bleibt. Wir halten es für wünschenswert, dass übergreifende Kooperationen entstehen und würden uns freuen, wenn sich weitere Einrichtungen, Gruppen und Organisationen am Netzwerk beteiligen.

Das Gesundheitsamt führt von August bis Dezember 2017 erneut eine Schulung zum Gesundheitslotsen durch.

Kontakt und weitere Informationen:
Dr. Hans-Georg Wolter
Gesundheitsamt, Gesunde Städte-Projekt
Tel: 0 69.21 23 62 70
E-Mail: hans-georg.wolter@stadt-frankfurt.de

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Adresse

Selbsthilfe-Kontaktstelle Frankfurt - Servicestelle BürgerInnen-Beteiligung

Sonnemannstraße 3
60314 Frankfurt am Main

E-Mail: service@selbsthilfe-frankfurt.net
Telefon: 069-20327293
Fax: 069-559380
Web: http://selbsthilfe-frankfurt.net

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