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Mentorenprogramm "Socius"

Mentorenprogramm "Socius" des Evangelischen Regionalverbandes Frankfurt am Main

Seit 2012 bildet der Evangelische Regionalverband in seinem Programm „Socius“ Ehrenamtliche zu Mentorinnen und Mentoren aus. Die Ehrenamtlichen unterstützen Migrantinnen und Migranten sowie Flüchtlinge, allesamt Klienten der Migrations- und Flüchtlingsberatung des Evangelischen Regionalverbandes Frankfurt, in ihrem Alltag.

Der erste Jahrgang des Ausbildungsprogramms schloss bereits im Januar 2013 seine einjährige Ausbildung ab und wurde in die neu gegründete Mentorengemeinschaft der Migrations-und Flüchtlingsberatung aufgenommen. Ein zweiter Jahrgang startete seine Ausbildung im April. Nach Abschluss der Ausbildung verpflichten sich die Mentorinnen und Mentoren, mindestens ein weiteres Jahr für die Sozialberatung für Migranten und Flüchtlinge tätig zu sein. „Socius ist ein Programm, das ein qualifiziertes Ehrenamt und professionelle Arbeit auf genau definierte Weise zusammenbringt, um Migranten und Flüchtlingen so gemeinsam eine bessere und nachhaltige Unterstützung zu geben und ihre Autonomie zu fördern.

Die Ehrenamtlichen werden in mehreren Abend-, Tages- und Wochenendseminaren über ein Jahr hinweg geschult. Neben Themen wie interkulturelle Kommunikation und Diskriminierung steht auch die Auseinandersetzung mit der rechtlichen, sozialen und psychosozialen Situation von Migrantinnen und Migranten auf dem Programm. Auch die Reflektion der Beziehung zwischen Mentor und Mentee ist ein wichtiges Thema. Unterstützt wird das Ausbildungsprogramm von der Evangelischen Zukunftsstiftung und dem Amt für multikulturelle Angelegenheiten der Stadt Frankfurt.

Im praktischen Teil unterstützen die Mentorinnen und Mentoren eine Mentee oder einen Mentee im Alltag. Die Unterstützung ist dabei ganz auf die persönlichen Bedürfnisse des Mentees abgestimmt: Das Spektrum reicht von der Hilfe bei Behördengängen über gemeinsame Freizeitaktivitäten und das Erkunden der Stadt Frankfurt bis hin zur Unterstützung bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Dabei arbeiteten sie intensiv mit den Fachberaterinnen und –beratern der Sozialberatung für Migranten und Flüchtlinge des Evangelischen Regionalverbandes zusammen. Wöchentlich verbringen Mentor und Mentee durchschnittlich zwei Stunden miteinander. Begleitet wird der Praxiseinsatz durch regelmäßige Supervision, in der sich die Ehrenamtlichen über ihre Erfahrungen austauschen können.

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