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Sprachbildung im interkulturellen Alltag – SiA

Die Stadt Frankfurt am Main zeichnet sich durch eine außerordentliche sprachliche und kulturelle Vielfalt aus. Diese ist eine besondere Herausforderung für die pädagogischen Fachkräfte unserer Kinderzentren. Die Einbindung verschiedener kultureller und sprachlicher Hintergründe von Kindern und ihren Familien ist ein wichtiger Aspekt in der Bildung und Förderung. Das Amt für multikulturelle Angelegenheiten und Kita Frankfurt haben daher im April 2015 das ämterübergreifende Kooperationsprojekt „Sprachbildung im interkulturellen Alltag - SiA" gestartet.

Das Projekt SiA unterstützt interessierte Kinderzentren dabei, ihre bereits bestehenden Angebote und Strukturen zur Sprachbildung unter besonderer Berücksichtigung interkultureller und alltagsintegrierter Aspekte weiterzuentwickeln und im Rahmen des Gesamtkonzepts nachhaltig umzusetzen. Das Projekt baut somit auf bereits bestehenden Erfahrungen und laufenden Projekten der Kinderzentren auf. Im Fokus stehen Kinder im Alter von null bis sechs Jahren sowie darüber hinaus die Hortkinder der Einrichtungen.

In Kooperation mit Kita Frankfurt werden aktuell zehn Kinderzentren in sieben Stadtteilen von Beraterinnen des AmkA bezüglich eines konstruktiven und kreativen Umgangs mit der sprachlichen und kulturellen Vielfalt von Kindern und Eltern unterstützt. Im Mittelpunkt stehen dabei die alltagsintegrierte Sprachbildung, die Mehrsprachigkeit sowie die Kooperation mit der Familie.

Die Erfahrungen der Kinderzentren werden evaluiert und trägerübergreifend weiteren Kindertageseinrichtungen zugänglich gemacht. Das Stadtschulamt und das Amt für multikulturelle Angelegenheiten streben in Kooperation den Aufbau eines ämter- und trägerübergreifenden Netzwerks „durchgängige Sprachbildung in Frankfurt am Main – interkulturell" an.

Konkrete Ziele des Projektes

  • (Weiter-)Entwicklung des einrichtungsspezifischen Konzepts sowie entsprechender Angebote zur Sprachbildung im Kontext sprachlicher und kultureller Heterogenität als ein Baustein des Gesamtkonzepts
  • Qualifizierung der Teams zur Umsetzung alltagsintegrierter Sprachbildung im Sinne des Heidelberger Interaktionstrainings (HIT) für pädagogisches Fachpersonal zur Förderung ein- und mehrsprachiger Kinder
  • Qualifizierung der Teams zu Grundlagen im Bereich Mehrsprachigkeit und Deutsch als Zweitsprache
  • Qualifizierung der Teams zu ein bis zwei selbst gewählten inhaltlichen Schwerpunkten aus den Bereichen: ergänzende Sprachförderung in Kleingruppen, Elternkooperation, Literacy-Förderung von Lese- und Erzählkultur sowie Schriftsprachkompetenz oder durchgängige Sprachbildung im Übergang zur Grundschule/Hort

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