Angebote

Weibliche Genitalverstümmelung

Prävention und Hilfen

Am 6. Februar 2003, dem jetzigen Internationalen Tag "Nulltoleranz gegen Genitalverstümmelung", organisierte das Inter-African Committee (IAC) in Addis Abeba eine vielbeachtete internationale Konferenz unter dem gleichnamigen Motto. Seitdem wird dieser Tag auf der ganzen Welt als Internationaler Tag gegen FGM begangen, um auf die schwere Menschenrechtsverletzung an Frauen und Mädchen aufmerksam zu machen und für ihre Überwindung zu kämpfen.

Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) werden jährlich rund drei Millionen Mädchen und Frauen an ihren Genitalien beschnitten. Betroffen sind Frauen und Mädchen in Afrika, arabischen Ländern und Südostasien.
Im Zuge der Einwanderung wird FGM auch zu uns getragen. Nach Angaben des Europaparlaments leben rund 500.000 von dieser Menschenrechtsverletzung betroffene Frauen und Mädchen in Europa.

Gesetzgebung Deutschland

Der Deutsche Bundesrat hat am 5. Juli 2013 dem Gesetzentwurf zur Einführung eines eigenen Straftatbestandes der Genitalverstümmelung bei Frauen zugestimmt. Der Entwurf schlägt die Schaffung eines eigenständigen Straftatbestands für die Verstümmelung der äußeren weiblichen Genitalien im Strafgesetzbuch vor.

Frankfurt/Rhein-Main

Verschiedene Nichtregierungsorganisationen, Vereine und Frankfurter Ämter engagieren sich gegen die weibliche Genitalverstümmelung. Sie leisten Aufklärungsarbeit und bieten Betroffenen Unterstützung:

Artikelinformationen

Stadtteile: Alle
Zurück