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Weltoffenes Frankfurt – Geschichte und Aktualität der Migration im Rhein-Main-Gebiet

Frankfurt übt seit dem Spätmittelalter eine Anziehungskraft auf Menschen jeglicher Herkunft aus. Kamen im Mittelalter zunächst Handwerker und Gesellen, lockte später das tolerante Klima in der Stadt immer wieder religiös und politisch Verfolgte aus ganz Europa. Seit dem Ende des 2. Weltkrieges erlebt Frankfurt mehrere starke Zuwanderungswellen von Arbeitskräften. Die Stadt wächst unaufhörlich. Von den Frankfurter/-innen haben ca. 43% einen sogenannten Migrationshintergrund. Doch wie verhält sich das MultiKulti-Gefühl mit tatsächlicher Integration und Teilhabe? Inwieweit spielen nicht Nützlichkeitskriterien der Mehrheitsgesellschaft und Kommunalpolitik bei der Betrachtung einzelner Migrantengruppen eine Rolle?
Mit Hilfe von Vorträgen und Gruppenarbeiten werden wir die historischen Entwicklungen der Migration in der Mainmetropole nachzeichnen. Aktuelle Entwicklungen werden wir in Gesprächen mit Aktiven aus der Praxis, bei Exkursionen in Flüchtlingsinitiativen, gewerkschaftlichen Beratungsstellen und Migrantenselbstorganisationen erörtern.

Das Seminar kostet 145 Euro pro Person.

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Elke Wilhelm

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