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10-Punkte-Plan für gemeinsames Handeln

Zur Umsetzung des Frankfurter Integrationskonzepts

Frankfurt ist die internationalste Stadt Deutschlands. Ein ständiges Kommen und Gehen und die Internationalität unserer Bürgerinnen und Bürger sind eine wichtige wirtschaftliche Grundlage unseres Lebens. Sie sind aber mehr als nur ein Standortvorteil: Sie gehören zur Biographie und zur Emotionalität dieser Stadt.

Frankfurt ist aber durch noch viel mehr geprägt als nur durch eine Vielzahl internationaler Bezüge. Zu unserem Alltag gehören außerdem die Erfahrungen mehrerer Generationen, unterschiedliche Berufswege, Überzeugungen und Bekenntnisse, Kulturen und Subkulturen. Frankfurt ist eine Stadt der friedlichen Unterschiedlichkeit, wie sie in dieser Form und auf so engem Raum deutsch landweit einzigartig ist. Wir sind stolz darauf. Diese Frankfurter Erfahrung ist ein Potenzial, das andere Städte so nicht haben; eine Realität, die andere so nicht kennen.

Diese besondere Situation muss Auswirkungen haben auf unsere städtische Politik. Um dieses Potenzial aktivieren zu können, müssen wir nicht nur die Inhalte unserer Politik und unser Verwaltungshandeln entsprechend ausrichten. Wir müssen auch die Haltung über denken, aus der heraus wir handeln. Dies ist ein Kerngedanke des Frankfurter Integrationskonzepts, das zu den modernsten Deutschlands gehört. In der Umsetzung des Integrationskonzepts wollen wir nun ein klares Signal setzen. Als Oberbürgermeister, Personaldezernent und oberster Dienstherr der Stadtverwaltung sowie als Dezernentin des Querschnittsbereichs Integration verantworten wir zusammen wichtige Bereiche für das Ziel, das städtische Handeln für alle Bürgerinnen und Bürger Frankfurts zu öffnen. In zehn Handlungsfeldern wollen wir in den kommenden drei Jahren gemeinsam konkret vorankommen und die Zusammenarbeit unserer Dienststellen vertiefen.

Zur Bearbeitung dieser Ziele bilden wir eine Projektgruppe aus unseren Ämtern. Mit der redaktionellen und organisatorischen Führung beauftragen wir die Amtsleitungen des Personal- und Organisationsamtes sowie des Amts für multikulturelle Angelegenheiten als zwei Fachämtern für Fragen von Personal und interkulturelle Öffnung. Diese Arbeitsgruppe hat den Auftrag, möglichst in Absprache mit anderen Organisationseinheiten und unter Berücksichtigung von Zuständigkeiten und Professionen, in den nachfolgenden Handlungsfeldern binnen Jahresfrist eine Sacheinschätzung vorzunehmen sowie Vorschläge zu erarbeiten, die in zwei bis drei Jahren realisierbar sind oder Umsetzungsreife erlangen können. In einem transparenten und partizipativen Verfahren sollen auch Erfahrungen und Kenntnisse der Stadtgesellschaft einbezogen werden. Der Prozess soll durch öffentliche Veranstaltungen begleitet werden.

 

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