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Hessische Integrationspolitik

"Ziel der Integrationspolitik der Hessischen Landesregierung ist es, zugewanderten Menschen, die sich rechtmäßig und dauerhaft in Hessen aufhalten, gleiche Bildungs- und Berufschancen zu eröffnen und sie umfassend am gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben zu beteiligen. Dazu zählt der gleichberechtigte Zugang zu den Bildungseinrichtungen, zum Arbeitsmarkt und zu gesellschaftlicher Teilhabe als Voraussetzung erfolgreicher Integration. Alle Menschen gleich welcher Herkunft sollen ihre Potentiale zur Entfaltung bringen und ihre Chancen in unserem Land wahrnehmen können. Jeder soll seine Fähigkeiten, Kenntnisse und Erfahrungen einbringen und so seinen persönlichen Beitrag für das erfolgreiche Zusammenleben leisten können. Davon profitiert die gesamte Gesellschaft.

Die Landesregierung versteht Integration als einen gesamtgesellschaftlichen Prozess, der sowohl die Menschen mit Migrationshintergrund als auch die sogenannte Aufnahmegesellschaft einbezieht. Integration setzt die Bereitschaft voraus, Verantwortung für sich, für andere und für unser Land zu übernehmen. Integration geht nicht nur alle an, sondern baut im Wesentlichen auf dem Engagement aller. Sowohl die Zugewanderten als auch die Mitglieder der hessischen Aufnahmegesellschaft müssen Integrationsleistungen erbringen und tragen die Verantwortung für gelingende Integration. Schon heute ist zu erkennen, dass die begriffl ichen Trennungen in Menschen mit und ohne Migrationshintergrund an Bedeutung verlieren zugunsten einer bewussten und positiven Wahrnehmung menschlicher Vielfalt in gesellschaftlicher Einheit."

Vorwort der Broschüre "Integrationspolitik der Hessischen Landesregierung" (September 2012)

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