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SUMMARY:Remake. Frankfurter Frauen* Film Tage
DESCRIPTION:<p><strong>"Remake. Frankfurter Frauen* Film Tage"\, das sind: 
 eine Leinwand\, sechs Festivaltage\, vor allem filmhistorische Programme i
 m Kontext mit aktuellen Filmen\, wann immer möglich analoge Projektionen\
 , Stummfilme mit Live-Musikbegleitung\, Remake On Location-Screenings im V
 orfeld und nach den eigentlichen Festivaltagen sowie ein feministischer\, 
 queerer und politischer Fokus.</strong></p><p>Hier finden Sie einen Überb
 lick über das komplette <a href="https://www.remake-festival.de/" target=
 "_blank" title="Externer Link zu Website (neuer Tab)"><strong>Programm von
  "Remake. Frankfurter Frauen* Filtage"</strong></a><strong>.</strong></p><
 p><strong>Hintergrund zum Festival &amp\; Programm-Vorschau</strong><br>Wi
 r feiern ein kleines Jubiläum: Das fünfte Remake. Vor sieben Jahren rie
 fen wir – Heide Schlüpmann\, Karola Gramann und ich – das Festival i
 ns Leben. Es fand zunächst zwei Jahre in Folge statt und wechselte dann i
 n den zweijährigen Turnus. Im vergangenen Jahr haben Heide und Karola sic
 h aus der aktiven Mitarbeit in der Kinothek Asta Nielsen verabschiedet und
  es mischt sich Wehmut mit der Vorfreude\, viele Kurator*innen mit untersc
 hiedlichen Schwerpunkten und Ansätzen bei der Vorstellung ihrer Programmb
 eiträge zu erleben.</p><p>Angesichts der Zustände ist uns Festivalmacher
 *innen gleichwohl nicht nach Feiern zumute. Nach Zusammenkommen\, gemeinsa
 m Filmeschauen und Reden umso mehr! Und danach\, Fäden wieder aufzunehmen
 \, Programme weiterzuspinnen\, Freund*innen wiederzusehen\, neues Publikum
  kennenzulernen.</p><p>All jenen Filmarbeiter*innen\, die ihre Filme\, Ide
 en\, Forschungen\; ihre Kräfte und ihre Leidenschaft beigetragen haben un
 d beitragen\, ein herzliches Dankeschön. Auf institutioneller Ebene geht 
 unser Dank insbesondere an die Hessen Film und Medien GmbH und das Frauenr
 eferat der Stadt Frankfurt am Main für die substanzielle Förderung des F
 estivals\; an alle Kinos\, Vereine\, Initiativen für die schönen Zusamme
 narbeiten.</p><p>100 Jahre Frauenwahlrecht – 50 Jahre Feministische Film
 arbeit\, Geschichtsanschauung. HerStory im Kino\, "… weil nur zählt was
  Geld einbringt": Frauen\, Arbeit und Film\,Gemeinsam…! Nähe\, Verantwo
 rtung und Solidarität mit Anderen – das waren die Themensetzungen der b
 isherigen Ausgaben von Remake. <a href="https://www.remake-festival.de/pro
 gramm/themen/" target="_blank" title="Externer Link zu Website (neuer Tab)
 ">Woher wir kommen\, wohin wir gehen</a> ist das Motiv des diesjährigen F
 estivals und ist generationellen Verhältnissen im Film gewidmet. Die Fest
 ivalpersonale würdigt die Kamerafrau und Regisseurin Gisela Tuchtenhagen.
  Ein weiterer Programmstrang erinnert an das belarusische Produktionsstudi
 o Tatjana (1991–2003) und das Internationale Frauenfilmfestival in Minsk
 .</p><p>Freuen darf sich das Remake-Publikum auf eine besondere Stummfilma
 ufführung mit Live-Musik: Als CineConcert kommt King Vidors Komödie <a 
 href="https://www.remake-festival.de/events/2025/cineconcert-the-patsy/" t
 arget="_blank" title="Externer Link zu Website (neuer Tab)">THE PATSY (USA
  1928) </a>auf die Leinwand. In der Hauptrolle ist Marion Davis zu sehen. 
 Die Musikerinnen des Abends: Pianistin und Komponistin Maud Nelissen und D
 aphne Balvers am Sopran/Alt-Saxofon.</p><p><a href="https://www.remake-fes
 tival.de/events/2025/remembering-together-memory-care-work-in-kontext-von-
 aids-aktivismus/" target="_blank" title="Externer Link zu Website (neuer T
 ab)">Remembering Together – Memory Care Work</a> ist der Titel eines Rem
 ake-Programms zu Aids-Aktivismus. Gemeinsames Erinnern\, Geschichte(n) Rau
 m zu geben\, ist einer der wichtigsten Anliegen unserer Arbeit: Mit Donna 
 Deitchs lesbischem Kultfilm <a href="https://www.remake-festival.de/films/
 desert-hearts/" target="_blank" title="Externer Link zu Website (neuer Tab
 )">DESERT HEARTS (USA 1985)</a>\, der romantische Herzen höher schlagen l
 ässt\, erinnern wir gemeinsam mit den Kolleg*innen vom Eye Filmmuseum an 
 den feministischen Amsterdamer Filmverleih Cinemien und seine Gründung v
 or 40 Jahren.</p><p>In Kooperation mit der Deutschen Kinemathek ist pünk
 tlich zum Festival die Digitalisierung der belarusisch-deutschen Koprodukt
 ion <a href="https://www.remake-festival.de/films/oranschewyje-schilety/" 
 target="_blank" title="Externer Link zu Website (neuer Tab)">ORANGE WESTEN
 </a> von 1992 fertiggestellt worden\, eines Dokumentarfilms\, dessen Bedeu
 tung für das Verständnis der Differenzen von Ost-West-Feminismen und de
 s grausamen Erbes des Stalinismus noch nicht voll ermessen wurde.</p><p>In
  Frankfurt lebte eine der wichtigsten Sinti-Bürgerrechtlerinnen dieser R
 epublik: Melanie Spitta. Und unsere Stadt sollte wahrlich mehr tun\, um ih
 rer offiziell zu gedenken! Gemeinsam mit Katrin Seybold realisierte sie vi
 er Dokumentarfilme. Der bei Remake 2019 in unrestaurierter Fassung gezeigt
 e Meilenstein in der Thematisierung des Völkermords an den deutschen Sint
 i\, der Dokumentarfilm <a href="https://www.remake-festival.de/films/das-f
 alsche-wort-1/" target="_blank" title="Externer Link zu Website (neuer Tab
 )">DAS FALSCHE WORT (BRD 1987)</a>\, wurde kürzlich vom Filmmuseum Mün
 chen digital restauriert und läuft mit zwei weiteren sehr selten gezeigte
 n Seybold-Spitta-Filmen beim Festival. Gerahmt wird das Filmprogramm von e
 inem Gespräch mit Melanie Spittas Tochter\, der Aktivistin Carmen Spitta\
 , sowie der Vorsitzenden der Gedenkstätte Zwangslager Berlin-Marzahn\, Pe
 tra Rosenberg und einer gemeinsamen Freundin der beiden\, Wanda Kreutz\, d
 ie als Pädagogin ein Berufsleben lang mit Sintikindern und -jugendlichen 
 gearbeitet hat.</p><p>Seit dem Gründungsjahr 2018 ist viel in dieser Welt
  passiert\, zu viel Schreckliches. Wir richten uns ein weiteres Mal für 
 die Festivalwoche an einem Ort ein\, der nach dem Zweiten Weltkrieg im Gei
 ste von Demokratisierung und Zukunftshoffnung errichtet wurde: im Studiere
 ndenhaus der Goethe-Universität Frankfurt\, genauer: im Festsaal. Dem Ort
  des studentischen Kinos Pupille. Um gemeinsam in Richtung Leinwand in die
  Welt zu schauen. Um weiter zu sehen.<br><br>Für das Remake-Team</p><p>Ga
 by Babić</p>
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