Handlungslinie 12: Stadtteile als gemeinsamen Raum fördern

Wir wollen in den einzelnen Stadteilen die Vielfalt und das gemeinsame Verantwortungsbewusstsein der Bewohnerinnen und Bewohner fördern. Dabei ist es das Ziel der Stadtpolitik, bestehende Projekte zu vernetzen und Doppelstrukturen entgegenzuwirken. Einer einseitigen Wahrnehmung von Stadtteilen sowie einem möglichen Gefühl, ein Ungleichgewicht an Lasten tragen zu müssen, soll entgegengewirkt werden. Im Rahmen politischer Möglichkeiten in einem freien Miet- und Wohnungs markt wollen wir darauf achten, dass sich unterschiedliche Gruppen gleichermaßen auf die Stadtteile verteilen oder dass besondere Maßnahmen ausgleichend ausgleichend wirken. Die Frage sakraler Neubauten oder von Versammlungsräumen größerer Gruppen, insbesondere von Moscheen, erfährt oft besondere Aufmerksamkeit und Ablehnung. Das legitime Recht der Bauherren ist verstärkt in einem allgemein bekannten, transparenten und geordneten Verfahren zu behandeln, das zugleich berechtigte Anliegen der Nachbarn berücksichtigt und den Bauantrag im näheren Siedlungsumfeld wie auch im gesamtstädtischen Kontext beurteilt. Durch Aufklärung und Hilfestellungen wollen wir dafür sorgen, dass Gemeinden und Nachbarn sich als Gesprächspartner auf Augenhöhe akzeptieren und begegnen können.