Handlungslinie 16: Anlaufstellen schaffen

Es ist sicherzustellen, dass sich Menschen schnell und wohnortnah informieren und beteiligen können. Dafür wollen wir in Kooperation mit Ortsbeiräten, ehrenamtlichen Engagierten und Stadtteilinitiativen gemeinsame Anlaufstellen in den Stadtteilen an öffentlichen und oft besuchten Orten ausbauen, die eine regelmäßige Ansprache gewährleisten, im Bewusstsein der Einwohnerinnen und Einwohner präsent, gut erreichbar und angemessen ausgestattet sind. Dafür sind geeignete Orte in den Stadtvierteln zu identifizieren, an denen Menschen sich regelmäßig und auf Augenhöhe begegnen können, solche Plätze auszugestalten, in Maßnahmen verstärkt zu nutzen und auch anderweitig zu fördern. Auch die barrierefreie virtuelle Kommunikation und Information gilt es verstärkt zu ermöglichen, die nicht nur für jüngere Generationen, sondern auch für Berufstätige oder für Menschen mit eingeschränkten Bewegungsmöglichkeiten wichtig ist. In der Kommunikation der Stadtpolitik mit der Öffentlichkeit kommt den Ortsbeiräten, ihren Bürgersprechstunden und öffentlichen Sitzungen eine besondere Bedeutung zu. Auch die öffentliche Rolle von Stadtbezirksvorsteherinnen und Stadtbezirksvorstehern als Ehrenbeamten des Magistrats und sowie die bestellter Schiedspersonen ist zu stärken; unterschiedliche Menschen sind für solche Ämter zu gewinnen. Ergebnisse einer sozialräumlich ausgelegten Datenerhebung und Forschung sind geeignet, die Willensbildung vor Ort zu unterstützen.