Handlungslinie 19: Frühe Deutschförderung ausbauen

In der Frühförderung reichen Einzelmaßnahmen nicht aus; es bedarf vielmehr eines ganzheitlichen Ansatzes. Spracherwerb, zumal der von Deutsch als Zweitsprache, kann nicht allein durch Unterrichtsstunden gelingen, sondern muss das Lebensumfeld und die Umgebungssprachen der Kinder berücksichtigen. Früher Deutscherwerb anderssprachiger Kinder ist daher durch die Förderung deutschsprachiger Kontakte in ihrer Umgebung zu ergänzen. Spracherwerb wird durch eine stabile und harmonische Lebenssituation gefördert so wie durch natürliche Lernsituationen. Wir wollen daher auch übergreifende Formen wie z. B. Eltern-und-Kind-Kurse, Nachmittagsgruppen und Spiel- oder Lesegruppen fördern, Erziehungsberechtigte und Familienstärken und auch selbst fortbilden.