Handlungslinie 29: Mit Vielfalt umgehen

Unsere Bildungsstätten sind in der Erfüllung ihres Auftrags den gesellschaftlichen Veränderungen besonders ausgesetzt und sehen sich bisweilen in einem täglichen Krisenma nagement, das neue Kompetenzen und Strukturen erfordert, um Vorurteilsfreiheit zu fördern und eine Lernsituation zu schaffen, die unterschiedliche Lernende gleichermaßen berücksichtigt, fordert und ihnen Anerkennung zollt. Es kann wichtig sein, hohe Feiertage oder Gedenktage verschiedener Gruppen in der Ausgestaltung des Schulalltags und bei Prüfungsterminen angemessen zu berücksichtigen. Es ist Ziel der Frankfurter Stadtpolitik, darauf hinzuwirken, dass Pädagoginnen und Pädagogen auf unterschiedlichere Gruppen, Erwartungshaltungen und Sprachkenntnisse und auf soziale Unterschiede besser vorbereitet werden und selbst geeignete Unterstützung erfahren. Dies kann in Kooperation mit wohnortnahen niedrigschwelligen Beratungsstellen dazu beitragen, Bildungsabbrüche zu vermeiden.