Handlungslinie 32: Übergänge erleichtern

Übergangsbereiche zwischen Bildungseinrichtungen sowie zwischen Schule und Beruf sind in Frankfurt unterschiedlich ausgebaut, organisiert und koordiniert. Übergreifendes Ziel der Arbeit aller beteiligten Fachverwaltungen und Partner soll es sein, durch Bera tungsleistungen und durch die Vernetzung der betreffenden Institutionen dazu beizutragen, Übergänge im Bildungssystem – z. B. zwischen Kindergarten und Grundschule, Schule und Berufsausbildung sowie zwischen verschiedenen Schulformen – zu erleichtern. Aus einer hohen Kooperationsbereitschaft aller Beteiligten können viele innovative und praktische Ansätze entstehen. Während bei Kindern zunächst die Eltern wichtige Ansprechpartner und Entscheidungsträger sind, beeinflussen später auch ihr Umfeld und gleichaltrige Freunde die Wahl für eine bestimmte Schule oder Ausbildung. Die Stadt Frankfurt wird auch an dieser Stelle städtische Hilfen und Betreuungsangebote durch verstärkte Zusammenarbeit effizienter gestalten, um durch die richtige Schul- und Berufswahl nicht nur eine gut verlaufende Bildungskarriere zu erleichtern, sondern auch eine Stärkung des Selbstwertgefühls und der Identitätsbildung zu unterstützen. In Kooperation mit Wirtschaftsverbänden und Arbeitgebern wollen wir auf eine bessere Verwertung von Schulabschlüssen hinarbeiten: ›Warteschleifen‹, die auch als ›Sackgassen‹ empfunden werden können, tragen zu Bildungs- und Ausbildungsabbrüchen bei.