Handlungslinie 33: Erwachsenenbildung gestalten

Die Stadt Frankfurt wird die vielfa chen städtischen Angebote zur Erwachsenenbildung – ob in der Volkshochschule, in Kulturinstitutionen, Vortragsreihen oder Veranstaltungen vieler städtischer Einrichtun gen – weiter vernetzen, bei unterschiedlichen Gruppen noch weiter bekannt machen und sie auf die reale Vielfalt der Bevölkerung ausrichten. Bei den vielen Stellen, die solche Programme anbieten, ist beratend darauf hinzuwirken, verstärkt integrative Programme zu entwickeln und anzubieten, sowohl für die Vermittlung von Kenntnissen gesellschaftlicher Strukturen und Prozesse, die unsere Stadt prägen, als auch zum Sprach erwerb in Kompetenzstufen des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens. Durch gemeinsame Anstrengung wollen wir mit Blick auf die reale Heterogenität der Frankfurter Bevölke rung die existierenden Angebote zur nach holenden Bildung, insbesondere von Schulabschlüssen, intensivieren. Abstimmung mit anderen Akteuren. Eine umfassende und erfolgreiche Bildung können wir als Stadt nicht allein sicherstellen. Wir sind z. B. in der Entwicklung geeigneter Lehrpläne, die auf die Situation in einer vielfältigen Gesellschaft Bezug nehmen, auf die Bildungspolitik des Landes angewiesen. Dies gilt auch für Veränderungen in der Lehrerausbildung und -fortbildung, die vermehrt auf Diversität und Inklusion vorbereiten sollte. Auch die Erhöhung des Anteils von Lehrerinnen und Lehrern aus unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen ist Landesangelegenheit, ebenso die Einrichtung von Ganztagsschulen, die Schulzulassung besonderer Gruppen (wie z. B. von Kindern ohne Auf enthaltsstatus), die stärkere Förderung der Eigenverantwortlichkeit von Schulen, die Erhebung und Publikation von Schulstatistiken sowie die Einführung neuer Fächer – wie z. B. eines konfessionsgebundenen Religionsunterrichts weiterer Glaubensrichtungen. Gleiches gilt für die Zulassung geeigneter Schulbücher und Lehrmittel. Die Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Schulamt sowie bestehende Netzwerke wollen wir in dezernatsübergreifender Abstimmung weiter intensivieren, Koordinationsprojekte zusammenführen und verstetigen und Kooperationen mit Stiftungen systematisieren und verstärken. In der politischen Bildung streben wir eine stärkere Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung, mit Stiftungen und Vereinen an. Die Frankfurter Hochschulen sind für uns wichtige Partner in der Ansprache und Integration ausländischer Studierender und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie als Orte praktizierten Diversitätsmanagements in Organisation, Forschung und Wissensvermittlung.