Handlungslinie 37: Integration im Berufsleben fördern

Unsere Frankfurter Unternehmen leisten nicht nur durch ihre internationalen Kontakte, sondern auch durch zahlreiche betriebsinterne Antidiskriminierungsmaßnahmen, durch Teilzeitmodelle und durch eine Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie durch Projekte im Bereich der sog. ›Corporate Social Responsability‹ wichtige Beiträge zur Integration in un serer Stadt und zu ihrer erfolgreichen betrieblichen Weiterentwicklung. Diese Arbeit ist als Vorbild und Anregung öffentlich zu würdigen. Zugleich gilt es, in Kooperationen weiter zu einer interkulturellen Öffnung der rele vanten Arbeitsmarktakteure und der Personalverantwortlichen beizutragen. Dazu gehört z. B. eine Sensibilisierung in Personalabteilungen, in Arbeitsvermittlung und in Ausund Weiterbildung für die Bedeutung, aber auch die besondere Lernsituation eines Unterrichts in der Zweitsprache Deutsch. Spracherwerb braucht Zeit. Wir wollen daher außerdem eine verstärkte Nutzung von Mehrsprachigkeit und Fremdsprachigkeit im Berufsleben dort anregen, wo dies möglich und sinnvoll ist, z. B. in einigen Bereichen von Erziehung und Pflege.