Handlungslinie 42: Anknüpfungspunkte schaffen

Frankfurt ist ein Ort wichtiger Pflege deutscher und europäischer Kultur Das kulturelle Leben der Stadt ist seit Jahren darüber hinaus ein wesentlicher Ausdruck und Motor der gelebten Frankfurter Vielfalt. Museen, Theater, Tanztheater und Oper, Konzertreihen, Angebote des Literaturhauses und Frankfurter Verlage sowie mehrerer Programmkinos, aber auch Jazzkonzerte, Popmusik sowie eine Vielzahl kleiner kultureller Initiativen und Clubs sind Ausdruck des lebendigen Frankfurter Kulturlebens. Sie bringen Menschen zusammen und bieten verschiedenen Gruppen nicht zuletzt auch Gelegenheit zur Identifikation mit ‘ihrem Frankfurt’. Die Stadt Frankfurt nutzt künftig noch stärker kulturelle Angebote aller Richtungen und Sparten als Katalysator des Dialogs, der Begegnung und Teilhabe. Unsere hochsubventionierten Institutionen sind dauerhaft darauf angewiesen und müssen dafür sorgen, dass sie unterschiedlicheren Bevölkerungsgruppen geeignete Anknüpfungspunkte bieten. Eine Möglichkeit ist es, die internationalen Bezüge deutscher und europäischer Kultur zu vermitteln, sowie unsere Kulturinstitutionen als Räume internationaler und höchst unterschiedlicher menschlicher Erfahrungen zu begreifen, die sie in ihren Sammlungen, Spielplänen und Projekten de facto sind. Eine Kunst im öffentlichen Raum und eine Gestaltung oder Benennung von Plätzen, die Bezüge zur Vielfalt unserer Bevölkerung herstellen, können zusätzlich identifikationsstiftend und gemeinschaftsfördernd wirken.