Handlungslinie 44: Kulturelle Bildung fördern

Die Kulturarbeit und künstlerische Bildung verdient Förderung als eine Beschäftigung mit dem eigenen sozialen Umfeld, mit sich wandelnden Identitäten und als Mittel zur Persönlichkeitsentwicklung und Teilhabe: Entsprechende Projekte sollen nicht zuletzt ein gemeinsames Erleben fördern, das auch Familien und Bekannte einbezieht. Die künstlerische und kulturelle Bildung für Kinder verdient besondere Unterstützung. Wir wollen dabei den Einsatz neuer Medien und die Beschäftigung mit den vielen Traditionen und Erfahrungen in unserer Stadt fördern. Wir wollen Kurse und Abendschulen der Kunsthochschulen und Kultureinrichtungen fördern, insbesondere dann, wenn sie unterschiedliche Bevölkerungsgruppen erreichen und zusammenbringen. Abstimmung mit anderen Akteuren. Auch in Kooperationen mit den Frankfurter Kunsthochschulen und Kulturzentren sowie mit Sponsoren und Veranstaltungsagenturen sollte auf die Ziele dieses Konzepts hingewirkt werden. In Kooperation mit Vermietern wollen wir Räume und Zwischennutzungen für künstlerische Aktivitäten finden. Es ist wichtig, unseren öffentlichen Raum verstärkt als gemeinsamen und gemeinsam gestalteten Raum wahrzunehmen und zu nutzen. In Kooperation mit der Bildungspolitik des Landes wollen wir uns dafür einsetzen, die Kunstgeschichte verschiedener Regionen, die Veränderung und wechselseitige Beeinflussung von Kulturen sowie neue und avantgardistische Entwicklungen stärker in den Lehrplänen sowie in der Lehrerausbildung zu verankern.