Handlungslinie 47: Älteren Generationen helfen

In Frankfurt sind viele früher einmal Zugezogene alt geworden. Es ist ein Ausdruck von Integrationsprozessen, dass sie sich entschieden haben, hier zu bleiben. Vielen von ihnen haben wir in komplizierten und oft mehrere Länder berührenden Rentenfragen durch weitere Beratungsangebote zu helfen. Durch ein Gesellschaftsklima, das individuellen Lebensentwürfen größere Freiräume zumisst, wächst auch in den älteren Generationen eine offener gelebte Unterschiedlichkeit. Wir wollen als Stadt zu einer Versorgung und Pflege beitragen, die kultursensibel unterschiedliche Lebenswege und Situationen berücksichtigt. Dies betrifft neben der häuslichen, ambulanten und stationären Pflege auch die Unterstützung von Gruppen und Senioren-Netzwerken, die wir für Menschen mit einer Migrationsgeschichte weiter öffnen wollen. Für Menschen, die altersbedingt nur noch geringe Chancen haben, die deutsche Sprache gut zu erlernen, müssen auch Treffen in Herkunftssprachen als Integrationschance erkannt und genutzt werden. Auch die oft große Bereitschaft zum ehrenamtlichen Engagement erfahrener Seniorinnen und Senioren kann eine wichtige Unterstützung sein. Dafür wollen wir gezielt Ideen vorstellen und bewerben, die integrationsfördernd wirken können.