Handlungslinie 49: Jugendhilfe vernetzen

Viele Jugendliche schauen mit einem skeptischen Blick auf die Gesellschaft und ihre eigene Zukunft. Jugendliche aus sozial schlechter gestellten Familien und Jugendliche mit einer Migrationsgeschichte haben mit erhöhten Belastungen zu kämpfen. Wir wollen wohnortnah Jugendhilfeeinrichtungen fördern und vernetzen, auch mit Bildungseinrichtungen, Stadtteilinitiativen und Arbeitgebern. Neben der professionellen Sozialarbeit gilt es, Programme und Netzwerke mit Mentoren im sozialen Umfeld aufzubauen. Dabei sollten attraktive Freizeitaktivitäten und stadtteilübergreifende Kooperationsprojekte mit klaren erzieherischen Zielen strukturiert werden, welche die Erziehungsberechtigten einbeziehen und in ihrer Kompetenz stärken. Die vielen Angebote für unterschiedliche Jugendliche wollen wir regelmäßig sammeln und in geeigneter Form veröffentlichen und bewerben. Dazu gehört auch die Möglichkeit eines freiwilligen sozialen Jahrs, das wir mit Maßnahmen zur Integrationsförderung bewerben und fördern wollen. Private Sicherheitsdienste und Veranstalter sind Situationen zu sensibilisieren, die viele Jugendlichen in ihrer Freizeitgestaltung als diskriminierend empfinden.