Handlungslinie 53: Gesundheitsversorgung sicherstellen

Neben Glück und persönlicher Veranlagung beeinflussen Lebensweg, Berufsausübung und sozialer Status den persönlichen Gesundheitszustand. Dass Migrantinnen und Migranten häufiger von Krankheit betroffen sind, ist auch ein Ausdruck ihrer Arbeitsleistung in minder angesehenen und entlohnten Beschäftigungen. Wir wollen Versorgungsmängeln in Gesundheitsversorgung, in der psychosozialen Versorgung und in der Drogenberatung weiter entgegenwirken, insbesondere solchen, die durch erschwerte Zugänge, fehlende Aufklärung und Information oder unzureichende Kommunikationsfähigkeit bei Diagnose und Behandlung entstehen. In Abstimmung mit Lands- und Bundesbehörden, Krankenkassen und Versicherungen wollen wir neben zielgruppengenauer Präventionsarbeit, gerade auch in Fragen einer ausgewogenen Ernährung, darauf hinwirken, eine kultursensible Versorgung in Krankenhäusern und Arztpraxen sicherzustellen, die auch mögliche kulturspezifische Krankheitsvorstellungen berücksichtigt. In unseren städtischen Einrichtungen gilt es, selbst vorbildliche Maßstäbe zu entwickeln und anzuwenden.