Netzwerke

Kommunale Gesundheitsinitiativen interkulturell (KoGi)

Kommunales Netzwerk für gesundheitliche Aufklärung - interkulturell

Das Amt für Gesundheit und die Servicestelle BürgerInnen-Beteiligung möchten die gesundheitliche Aufklärung und das soziale Selbsthilfepotential mit einem interkulturellen Ansatz weiter verbessern - mit und für Migranten! In der Gesundheitsarbeit vor Ort wurde etwas sehr Positives festgestellt: Gesundheitsfragen sind erfahrungsgemäß immer ein gemeinsamer Nenner von Menschen, auch wenn sie sich kulturell oder in ihren Lebensweisen unterscheiden.

In Frankfurt wurde ein kommunales Netzwerk für gesundheitliche Aufklärung - interkulturell (KoGi) aufgebaut. Das Netzwerk soll aus sozialen und pädagogischen Beratungseinrichtungen, Vereinen, Wohlfahrtseinrichtungen, Selbsthilfegruppen und -initiativen geknüpft werden und dazu dienen nützliche und manchmal lebenswichtige Gesundheitsinformationen zu verbreiten – vor allem in der persönlichen Kommunikation. Aufgabe dieses Netzes ist es, eine Nachfrage für die Angebote der neuen interkulturellen Gesundheitslotsen zu erzeugen, damit das Ziel einer interkulturellen Gesundheitsaufklärung für Migranten erreicht wird.

Im ersten Schritt wurden Ende 2012 rund 400 Einrichtungen und Vereine, die im multikulturellen Ratgeber verzeichnet sind, angeschrieben und über das KoGi-Projekt informiert. Außerdem wurden alle Selbsthilfegruppen und -organisationen angeschrieben. Ein erstes Treffen fand im März 2013 statt.

Da es schon eine Reihe von Netzwerken in Frankfurt gibt, soll dafür beworben werden, dass das Thema interkulturelle gesundheitliche Prävention im Fokus bleibt. Es ist wünschenswert, dass übergreifende Kooperationen entstehen; aus diesem Grund sind weitere Einrichtungen, Gruppen und Organisationen am Netzwerk herzlich eingeladne, sich zu beteiligen.

Das Netzwerk organisiert auch Schulungen zur interkulturellen Gesundheitsaufklärung. Auch 2015 finden diese zum zweiten Mal von April bis Juni statt.

 

Alle, die daran interessiert sind und weitere Informationen wünschen, wenden sich an:

Dr. Hans-Georg Wolter
Amt für Gesundheit, Gesunde Städte-Projekt
Tel: 069-21 23 62 70
E-Mail: hans-georg.wolter@stadt-frankfurt.de
 
Reiner Stock
Servicestelle BürgerInnen-Beteiligung
Tel: 069-55 93 58
E-Mail: reiner.stock@selbsthilfe-frankfurt.net

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