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08.04.2014 um 09:15 Uhr

80 Frankfurter Fußballvereine einvernehmlich gegen Gewalt und Diskriminierung

Fußball begeistert und verbindet Menschen unterschiedlicher Herkunft und Bildung. Um körperliche Auseinandersetzungen, Diskriminierungen, Schiedsrichterbeleidigungen sowie Gewalt zwischen Spielern und auch Zuschauern zu minimieren, trafen sich am Montag, 7. April Vertreter der rund 80 Frankfurter Fußballvereine. Sie waren auf Einladung des Fußballkreises Frankfurt in das Volksbankstadion am Bornheimer Hang gekommen. Das Ziel: Gemeinsame Strategien und Maßnahmen zu entwickeln, die dieser Entwicklung entgegensteuern.

Sportdezernent Markus Frank freute sich über große Resonanz, denn alle Vereine haben sich solidarisch erklärt und die Frankfurter Erklärung gegen Gewalt und Diskriminierung auf einem Großplakat unterschrieben. „Die Gewaltproblematik ist ein komplexes, gesellschaftliches Phänomen, für dessen Lösung es keine Patentrezepte gibt. Dass sich unsere Verantwortlichen der Frankfurter Fußballvereine gemeinsam entschlossen haben, eigene Aktivitäten gegen Gewalt und Diskriminierung auf unseren Fußballplätzen zu entwickeln, ist ein ganz starkes Signal der Gewaltprävention und ein wegweisender Schritt für fairen Fußballsport“, so der Sportdezernent.

Es war die zweite Veranstaltung dieser Art. Bereits im September 2013 kamen die Vereine auf Initiative des Sportdezernates, des Fußballkreises Frankfurt und der Schiedsrichtervereinigung Frankfurt zusammen. Sie beschlossen, gemeinsam die Frankfurter Erklärung, einen Maßnahmenplan gegen Gewalt im Amateurfußball, sowie die Teilnahme an der Kampagne des Hessischen Fußball-Verbandes „Nein! zu Diskriminierung und Gewalt!“.

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