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13.09.2013 um 10:30 Uhr

Bereichernder Austausch

Daniela Birkenfeld zieht Bilanz ihres Polen-Besuchs

Stadträtin Daniela Birkenfeld zieht eine positive Bilanz ihres Besuchs in Frankfurts Partnerstadt Krakau. „Der Austausch über verschiedene Facetten der Altenhilfe war für beide Seiten bereichernd“, sagte die Sozialdezernentin nach ihrer Rückkehr. Zwar sei die Ausgangssituation in beiden Ländern unterschiedlich – eine Pflegeversicherung gibt es in Polen beispielsweise nicht. Die Themen, die die Praktiker in beiden Städten beschäftigten, seien aber vergleichbar: „Auch unsere Partner in Krakau stehen vor der Herausforderung, ihre Strukturen auf den steigenden Anteil von Senioren in der Bevölkerung auszurichten.“

Beeindruckt waren Birkenfeld und die Delegation aus Frankfurt vom großen Engagement der ehren- und hauptamtlichen Akteure in Krakau. „Mit ganz bescheidenen Mitteln, aber umso mehr Kreativität werden teilweise Projekte initiiert, die europaweit Beachtung finden“, sagte die Stadträtin. So hat „Die Fülle des Lebens-Akademie“ bei 13 Bewerbungen um Projektmittel der Europäischen Kommission zwölfmal einen Zuschlag erhalten. Die kleine Krakauer Senioreninitiative organisiert unter anderem mit dem Frankfurter Verband für Alten- und Behindertenhilfe einen Austausch zwischen Frankfurter und Krakauer Senioren, die sich in ihrer Heimat ehrenamtlich engagieren.

Beim Abschied lud Birkenfeld ihre polnische Amtskollegin Anna Okonska-Walkowicz ein, im nächsten Jahr mit einer Delegation an den Main zu kommen. Die Beauftragte für Soziales und Jugend des Krakauer Oberbürgermeisters hatte sich im Gespräch interessiert daran gezeigt, wie sich Jugendliche und junge Erwachsene in Frankfurt selbst organisieren und wie sie dabei unterstützt werden. „Das Thema greifen wir gerne auf“, kündigte Birkenfeld an. Allein im Frankfurter Jugendring seien 29 Kinder- und Jugendverbände organisiert.

Bereits seit dem Jahr 2001 treffen sich Vertreter der Sozialverwaltung aus Frankfurt und Krakau regelmäßig unter Einbeziehung der Verbände der freien Wohlfahrtspflege zum Fachkräfteaustausch. Neben städtischen Mitarbeitern aus den Sozialrathäusern, dem Rathaus für Senioren und dem Fachbereich Soziales im Jugend- und Sozialamt wurde die Sozialdezernentin diesmal von Vertretern des Caritasverbands, der Arbeiterwohlfahrt und des Frankfurter Verbands für Alten- und Behindertenhilfe begleitet.

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