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17.06.2015 um 17:15 Uhr

"Brücken zwischen den Religionen schlagen"

Grußbotschaft von Integrationsdezernentin Eskandari-Grünberg zum Beginn des Fastenmonats Ramadan

In diesem Jahr beginnt der muslimische Fastenmonat Ramadan am 18. Juni. Für viele Muslime in Frankfurt hat diese Fastenzeit eine große Bedeutung: Durch Rückbesinnung sowie Verzicht und Enthaltung in vielen Lebensbereichen soll die Beziehung zu Gott und den Menschen überdacht und intensiviert werden. Eine solche Zeit der Besinnung kennen alle Religionen dieser Welt, die fast ohne Ausnahme hier in Frankfurt vertreten sind. Es sind diese Gemeinsamkeiten der verschieden Religionen, die zu gegenseitigem Respekt, Anerkennung und Verständnis anhalten. Muslime sind selbstverständlicher Teil unserer Gesellschaft und gehören wie die muslimischen Gemeinden zu Frankfurt.

Das tägliche, abendliche Fastenbrechen (Iftar) nach Einbruch der Dunkelheit ist oft mit Einladungen an Kollegen, Freunde und Nachbarn verbunden. Es bietet eine Gelegenheit, dass religiös unterschiedlich geprägte Menschen aufeinander zugehen, Kontakt knüpfen und mehr voneinander erfahren. Kommunikation, Austausch und Verständnis sind die Grundlagen für ein Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft und Religion. "Der Ramadan kann durch die Zeiten des Fastenbrechens eine Chance dazu bieten, und ich hoffe, dass dies vor allem auch in den Stadtteilen gelingt", sagt Nargess Eskandari-Grünberg.

Die Integrationsdezernentin weiter: "Unser gemeinsames Anliegen muss es sein, Brücken zwischen den Religionen zu schlagen und für Respekt und Verständnis zwischen den verschiedenen Glaubensrichtungen der Einwohner Frankfurts zu werben. Damit werden wir dem weltweit geachteten Ruf unserer Stadt, international und weltoffen zu sein, gerecht.

Indem wir alle Frankfurter dazu aufrufen, der religiösen Besinnung der praktizierenden Muslime in den nächsten vier Wochen verständnisvoll und offen zu begegnen – sei es in der Nachbarschaft oder am Arbeitsplatz - wollen wir zu einem Klima des Respekts und der Toleranz in Frankfurt beitragen.

Von einem Klima, geprägt von Verständnis und gegenseitiger Rücksichtnahme, kann die Stadtgesellschaft nur profitieren. Wir alle können unseren Teil dazu beitragen, dass Frankfurt am Main in Deutschland und in der Welt als attraktive und lebenswerte Stadt für alle Bürger gesehen wird.

Im Sinne eines konfliktfreien Zusammenlebens gilt es, den in Frankfurt mit Erfolg geführten interreligiösen Dialog weiter zu verstärken.

Ich begrüße die vielen Schritte, die in Frankfurt zur Öffnung der ansässigen Religionsgemeinden für alle Interessierten bereits unternommen worden sind und freue mich auch in Zukunft auf intensive persönliche Begegnungen.

In diesem Sinne wünsche ich allen Muslimen eine gute Zeit des Ramadan und schöne Stunden im Kreise von Familie, Freunden und Gästen."

Adresse

Dezernat XI - Integration und Bildung

Hasengasse 4
60311 Frankfurt am Main

E-Mail: integrationsdezernat@stadt-frankfurt.de
Telefon: 069-21233112
Fax: 069-21230722
Web: www.vielfalt-bewegt-frankfurt.de

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