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01.03.2021 um 14:15 Uhr

Co-Working für Frauen in Corona-Zeiten

Barbara Wagner & Sylvia Weber präsentieren neue Räume für das Projekt der Digitalwomen

Im stadtRAUMfrankfurt des Amts für multikulturelle Angelegenheiten (AmkA) entstehen im Rahmen des Projekts digitalwomen Co-Working-Räume mit Kinderbetreuung.

An Frauen, die von Corona betroffen sind, richtet sich digitalwomen – ein gemeinsames Projekt von der GFFB und dem Zentrum für Weiterbildung. Anfang März starten die ersten Teilnehmerinnen in Frankfurt. Unabhängig davon, ob sie während Corona Zuflucht im Frauenhaus gesucht haben, sich digital emanzipieren oder sich selbstständig machen möchten: alle Frauen haben den Wunsch, die eigene digitale Kompetenz auf- und auszubauen, um eine neue berufliche Perspektive zu gewinnen.  

Neben dem Erwerb digitaler Handlungskompetenzen können die Frauen ihre Resilienz und Stressbewältigung im Umgang mit der gegenwärtigen Lebenssituation stärken. Bei zugewanderten Frauen mit Sprachförderbedarf werden die angebotenen Themen durch eine integrierte Sprachförderung ergänzt.

Betreuung von Kindern bis 6 Jahren

In Frankfurt stehen interessierten Frauen dafür 50 Plätze kostenlos zur Verfügung. Mit den zwei Co-Working-Räumen und dem Kinderbetreuungsangebot für Kinder bis 6 Jahre ist das Amt für multikulturelle Angelegenheit ein wichtiger Partner und Unterstützer.

"Wir sind sehr dankbar dafür, dass das AmkA unser Projekt durch die kostenlose Bereitstellung von Infrastruktur und Räumen fördert. So können wir den Frauen einen geschützten Raum bieten, in dem sie sich auf ihre berufliche Zukunft konzentrieren können, während ihre Kinder gut versorgt sind", so Barbara Wagner, geschäftsführende Gesellschafterin des Zentrums für Weiterbildung sowie der GFFB.

Integrations- und Bildungsdezernentin Sylvia Weber: "Als Wirtschaftsinformatikerin weiß ich, wie wichtig es ist, Frauen im Bereich der digitalen Kompetenzen fit zu machen und ihnen eine berufliche Neuorientierung zu ermöglichen. Ich freue mich sehr, dass wir dieses wirkungsvolle und nachhaltige Angebot im stadtRAUMfrankfurt verankern konnten. In direkter Nachbarschaft zum Beispiel zur gjb und dem AmkA. Integration, Bildung und berufliche Qualifizierung greifen hier vorbildlich ineinander. Und auch für die Kinderbetreuung ist gesorgt."

Technische Ausstattung wird gestellt

Darüber hinaus bekommen die Teilnehmerinnen, die digital an den Angeboten teilnehmen möchten, die entsprechende technische Ausstattung für den Teilnahmezeitraum zur Verfügung gestellt.

Der Aufbau des Angebotes orientiert sich an den individuellen Bedürfnissen der Frauen. Die Module werden wöchentlich angepasst, so dass sich der Inhalt am aktuellen Bedarf orientiert. Als niedrigschwelliges Angebot sowohl für Anfängerinnen als auch für Frauen mit fortgeschrittenen Kenntnissen richtet sich digitalwomen an alle, unabhängig davon, ob sie erwerbslos sind, sich in Kurzarbeit befinden, Berufsrückkehrerinnen oder Selbstständige sind.

Das Projekt läuft bis Ende 2021. Durch die Förderung des Hessischen Ministerium für Soziales und Integration ist die Teilnahme kostenlos. Bis Ende 2021 werden 100 Plätze verteilt auf Frankfurt, Darmstadt, Dieburg und Rüsselsheim zur Verfügung stehen.

 

Auf der Website www.digital-women.eu finden interessierte Frauen weitere Informationen.

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