News News date:
30.06.2012 um 12:00 Uhr

Empirische Daten über Migranten im Bildungsbericht 2012

Frankfurt wird immer internationaler

Mit dem Bildungsbericht 2012 wird erstmals eine empirische Bestandsaufnahme vorgelegt, die das Frankfurter Bildungswesen umfangreich darstellt und am Beginn einer kontinuierlichen Bildungsberichterstattung steht.

Der Bericht stellt neben den Rahmenbedingungen wie Bevölkerungssituation, soziale Ausdifferenzierung und wirtschaftlicher Infrastruktur auch Daten zur frühkindlichen Bildung, Betreuung, allgemeinbildenden und beruflichen Schulen, Jugendhilfeangeboten und Weiterbildung dar.

Der Bereich „Internationalisierung der städtischen Gesellschaft“ beschäftigt sich der Bildungsbericht besonders mit Migrantinnen und Migranten in Frankfurt am Main. Lange wurde diese Zielgruppe vernachlässigt und nicht gefördert. Es steht fest, dass Frankfurt am Main ein internationaler Standort für Wissenschaft, Forschung und Lehre geworden ist. Einen internationalen Ruf, internationale Studierende und Mitarbeiter haben auch die Stadt und der Region ansässigen Konservatorien und Kunsthochschulen.

Das kulturelle Leben der Stadt ist seit Jahren wesentlicher Ausdruck und Motor der gelebten Frankfurt Vielfalt. Der Bildungsbericht schreibt, dass knapp 39 % der Bürgerinnen und Bürger Ausländer sind oder einen Migrationshinweis haben. Dazu zählen Kinder, die durch Geburt oder Einbürgerung bis zum 10. Lebensjahr in die deutsche Staatsbürgerschaft nach dem Optionsmodell erhalten haben, Personen mit einer weiteren Staatsangehörigkeit sowie Eingebürgerte und Spätaussiedler/innen (sofern nach 1945 in einem Aussiedlerstaat geboren). Die größte Population der ausländischen Bevölkerung seien die türkischstämmigen Migranten.

Downloads

Adresse

Presse- und Informationsamt (PIA)

Römerberg 32
60311 Frankfurt am Main

E-Mail: presse.info@stadt-frankfurt.de
Telefon: 069-21235674
Fax: 069-21237763
Web: http://www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=2926

Artikelinformationen

Stadtteile: Alle
Zurück