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26.01.2017 um 12:00 Uhr

Erste Ergebnisse bei der Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt

(kus) Unternehmen im Bezirk der IHK Frankfurt am Main ist es gemeinsam mit der Stadt Frankfurt und der Arbeitsagentur gelungen, über das gemeinsame Programm „BIFF – Berufliche Integration von Flüchtlingen in Frankfurt“ 38 jungen Flüchtlingen einen Einstieg in ein Unternehmen zu ermöglichen. Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz wurden das Projekt nochmals erläutert und erste Ergebnisse vorgestellt.

Oberbürgermeister Peter Feldmann, der auch Schirmherr des Projekts ist, berichtete über die Flüchtlingssituation in Frankfurt. „Die Mainmetropole ist gut aufgestellt. Die Stadt ist international, wirtschaftsstark und modern, zugleich sozial, engagiert und hilfsbereit. Die am 1. November 2015 gegründete Stabsstelle Flüchtlingsmanagement macht eine gute Arbeit. Positiv hervorzuheben ist auch die große Hilfsbereitschaft unserer Frankfurter Bevölkerung.“ Er lobte das Projekt BIFF und gratulierte zum Sonderpreis für „Bürgerschaftliches Engagement“ durch den Hermann-Schmidt-Preis des Bundesinstituts für Berufsbildung.

Matthias Gräßle, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer, sagte: „Trotz der hervorragenden Wirtschaftslage und der damit einhergehenden großen Einstellungsbereitschaft der Unternehmen, ist die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt eine gewaltige Aufgabe. Damit die Integration noch besser funktioniert, müssen sich alle Seiten anstrengen. Unerlässlich ist ein flüssiges Zusammenspiel der Behörden bei der Entscheidung über die Anerkennung der Flüchtlinge – hier müssen die Prozesse besser und schneller ineinander greifen. Auch die Rechtssicherheit für Firmen, die Flüchtlinge einstellen möchten, muss verbessert werden. Wichtig ist zum Beispiel, dass Flüchtlinge, die ein Einstiegsqualifizierungs-Praktikum absolvieren, einen Duldungsstatus erhalten."

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