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29.05.2013 um 16:15 Uhr

Erstes Koreanisches Kulturfestival vom 5. bis 8. Juni auf dem Rossmarkt

Ssireum und Bibimbap – was Koreaner lieben und wie sie leben

Vom 5. bis 8. Juni wird das erste koreanische Kulturfestival in Frankfurt gefeiert. Anlass ist der 130. Jahrestag der diplomatischen Beziehungen zwischen Korea und Deutschland und 50 Jahre Unterzeichnung der Abkommen zur Entsendung koreanischer Bergarbeiter und Krankenschwestern nach Deutschland.

In Zusammenarbeit mit der Stadt Frankfurt veranstalten der Bundesverband der Koreaner in Deutschland und der Verein der Koreaner im Großraum Frankfurt ein buntes Programm mit sportlichen, tänzerischen und musikalischen Darbietungen auf dem Rossmarkt. Einblicke in Kalligraphie, traditionellen koreanischen Tanz oder Tae Kwon Do sollen den Besuchern die koreanische Kultur näher bringen. Höhepunkt des sportlichen Teils ist die 4. Ssireum Weltmeisterschaft. Ssireum ist eine alte Form des Ringens, die in Korea verbreitet ist. Es basiert auf relativ einfachen Regeln, die denen des japanischen Sumo ähneln.

Neben den Einblicken in die Kultur Koreas kann man während des Festivals auch kulinarische Köstlichkeiten kennenlernen. Bei der Eröffnungsfeier am Mittwoch, 5. Juni, wird ein sogenannter Bibimbap-Event stattfinden. Hierbei werden 2013 Portionen dieses beliebten koreanischen Gerichts zubereitet. Reis, verschiedene Gemüsesorten, etwas Rindfleisch, gebratenes Ei und Chilipaste werden noch ungemischt serviert und vor dem Essen mit einem Löffel durchgerührt. Der Name Bibimbap kommt von „bapeul bibida“, was so viel heißt wie „Reis umrühren“ oder „Reis mischen“. Auch Teezeremonien oder die Zubereitung von Kimchi, einer koreanischen Gemüsespezialität, stehen auf dem Programm.

Korea ist in Frankfurt stark vertreten. Die Region FrankfurtRheinMain beheimatet die größte koreanische Business-Community Europas. Zurzeit leben hier rund 7.000 Koreaner. Koreanische Ärzte, Heilpraktiker, Anwälte und Steuerberater sind hier ebenso zu Hause wie Friseure, Kosmetikstudios, Hotels und Restaurants. Aus der Stadt Incheon, die freundschaftliche Kontakte mit Frankfurt pflegt, wird zum Festival eine offizielle Delegation erwartet. Weitere Informationen gibt es auf www.koreanischeskulturfestival.de

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