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26.11.2012 um 12:00 Uhr

Flagge zeigen gegen Gewalt

Frankfurt beteiligt sich am internationalen Tag „Gegen Gewalt an Frauen“

„Häusliche Gewalt ist keine private Angelegenheit, sondern eine Straftat“, sagt Stadträtin Sarah Sorge. Am 25. November, dem internationalen Tag „Gegen Gewalt an Frauen“, wurd das Thema vom Privaten in die Öffentlichkeit gerückt: An der Paulskirche wehten zwei blaue Fahnen mit einer tanzenden Frauenfigur.

„Frei leben ohne Gewalt“ stand auf den Flaggen von Terre des Femmes, dem Verein Menschenrechte für die Frau. Seit sieben Jahren beteiligt sich die Stadt Frankfurt an der bundesweiten Aktion des Vereins. Eine weitere Fahne hing am Bolongaropalast in Höchst.„Gewalterfahrungen gehören für Frauen zu den zentralen Gesundheitsrisiken“, sagt Sarah Sorge. In Frankfurt haben mindestens 60.000 Frauen aus allen Schichten ein- oder mehrmals Gewalt in der Partnerschaft erlebt.

1314 Fälle häuslicher Gewalt wurden allein im vergangenen Jahr von der Polizei erfasst und von dort an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet. Sarah Sorge: „Diese Zahlen sind erschreckend. Zudem wissen wir, dass die Polizei nur einen Teil der tatsächlich stattfindenden Gewalt erfasst. Die Dunkelziffer ist sehr viel höher.“

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