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24.09.2015 um 12:30 Uhr

Frankfurt hilft Flüchtlingen unbürokratisch

ABG stellt Labsal auf dem alten Campus Bockenheim bereit – Birkenfeld und Frank loben die Idee

(pia) Als ausgesprochen gute Idee haben Sozialdezernentin Daniela Birkenfeld und Ordnungsdezernent Markus Frank die kurzfristige Nutzung des Labsals gelobt, um Flüchtlinge unterzubringen. Damit reagiere die Stadt flexibel und unbürokratisch auf die wachsende Zahl in Frankfurt eintreffender Flüchtlinge aus dem syrischen Bürgerkriegsgebieten und osteuropäischen Ländern.

Frankfurt stellt für 170 Flüchtlinge Unterkunft im Labsal an der Bockenheimer Landstraße bereit. Gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der ABG, Frank Junker, stellten Birkenfeld und Frank am Donnerstag den früheren Speisesaal der Goethe-Universität als Quartier für Flüchtlinge vor. Der Labsal gehört zu den Gebäuden des ehemaligen Campus Bockenheim, das die ABG im Zusammenhang mit dem Kulturcampus Frankfurt vom Land Hessen erwirbt.

Zusammen mit den 100 Wohnungen, mit denen die ABG die kommunale Flüchtlingshilfe unterstütze, „gehört der Labsal zu unserem Beitrag für die Hilfsaktion“, sagte ABG-Chef Junker. Damit beweise die ABG, „sich ihrer Verantwortung für das alltägliche Leben der Menschen, die in unsere Stadt kommen, bewusst zu sein.“

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