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09.12.2014 um 07:45 Uhr

Frankfurt und Guangzhou

Wirtschaftliche Beziehungen zwischen Frankfurt und Guangzhou sollen intensiviert werden

Die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Frankfurt und seiner Partnerstadt Guangzhou sollen künftig noch vertieft werden. Der Fokus von Oberbürgermeister Peter Feldmanns Besuch in Frankfurts Partnerstadt Guangzhou lag am Montag auf Wirtschaftsfragen. „Neben dem kulturellen Austausch war die Wirtschaft immer ein wesentlicher Aspekt, der die Freundschaft unterstrichen hat“, sagte Feldmann in seiner Rede. Bei einem gemeinsamen Businessmeeting präsentierten sich Frankfurt und die Rhein-Main-Region ihren Gastgebern. Gleichzeitig stellten sich Guangzhou und die Region Guangdong der Mainmetropole vor.

Besonderes Augenmerk richtete der Oberbürgermeister auf die Canton Fair, Guangzhous Messe. Die Messe, deren Hallen Feldmann ebenfalls besichtigte, ist die größte des Landes. Der Oberbürgermeister zeigte sich beeindruckt über die Größe der Messe in Guangzhou und kündigte an künftig enger mit ihr zusammenzuarbeiten. „Die Möglichkeiten sind noch nicht ausgeschöpft, ich möchte die Beziehungen zwischen der Messe in Guangzhou und der Frankfurter Messe ausbauen.“ Einige Kooperation gibt es bereits. Der stellvertretende Stadtverordnetenvorsitzende Lothar Stapf zeigt sich ebenfalls beeindruckt von der Messe, aber auch der Prosperität der Stadt. „Es ist überwältigend zu sehen, welche Entwicklungen Guangzhou in den letzten Jahren genommen hat. Eine Region voller Dynamik und Expansionskraft."

„In Frankfurt und der Rhein-Main-Region haben sich bereits 500 chinesische Firmen angesiedelt", hob Feldmann hervor. Das macht die chinesische Business-Community zu einer der größten der Rhein-Main-Region. Darüber hinaus leben rund 10.000 Menschen chinesischer Herkunft in der Region. Die Fluglinie Chinese Southern Airline hat bereits 2009 eine Niederlassung in Frankfurt eröffnete. Sie ist die einzige Fluggesellschaft, die einen Direktflug von Frankfurt nach Guangzhou anbietet – und das mit großem Erfolg, betonte Feldmann. Feldmann und die Delegation besuchten ihrerseits den Hauptsitz der Firma in Guangzhou. „China Southern Airlines haben früh erkannt, wie wichtig der Standort Frankfurt ist, und sich bei uns angesiedelt“, sagte Feldmann. Auch die Bank of China ist seit den 1980er Jahren in Frankfurt und wickelt den neuen Handel der Chinesischen Währung mit der gesamten Europäischen Union über Frankfurt ab. Bank-Vizepräsidentin Liu Jun betonte, wie sehr das Unternehmen vom Standort Frankfurt profitiert.

Bertram Roth, der Leiter des Chinesischen Büros der FrankfurtRheinMain GmbH, präsentiert den chinesischen Unternehmern in seinem Vortrag die Vorzüge Frankfurts und der Rhein-Main-Region. Die Region sei das ideale Sprungbrett für chinesische Firmen, die eine Expansion nach Deutschland oder Europa planen. „Besonders interessant sind die vielen Übereinstimmungen der Kernbranchen. Dadurch ergeben sich mannigfaltige Investitionsmöglichkeiten.“ Er sei bereits auf großes Interesse bei den chinesischen Firmen gestoßen.

Vertreter von rund 30 Unternehmen, mehr als erwartet, waren zu dem gemeinsamen Businessmeeting gekommen. Feldmann und die FrankfurtRheinMain GmbH haben vor, künftig einmal im Monat ein Investorentreffen anzubieten. Man werde sich mit den Firmen vor Ort zusammensetzen. Der Oberbürgermeister freut sich über das große Interesse der Unternehmen, die in Frankfurt investieren möchten. Dadurch könnten zahlreiche neue Arbeitsplätze geschaffen werden.

Feldmann lobte den Erfolg der Business-Meetings, zu der auch der Vizebürgermeister Guangzhous, Vertreter des Deutschen Generalkonsulats, aber auch Firmen, die bereits in Frankfurt investieren gekommen waren. „Das zeigt das große Interesse an unserer Stadt.“ Letztere hätten deutlich gemacht, warum es sich lohne in Frankfurt und der Region zu investieren. „Das machte es für uns doppelt einfach, für die Stadt zu werben.“

Gestern Abend ging es für Feldmann weiter nach Shanghai, wo er unter anderem die Frankfurter Messe Automechanika in Shanghai und die Fudan Universität besuchen wird.

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