News News date:
14.02.2014 um 12:45 Uhr

Integrationsdezernentin Nargess Eskandari-Grünberg zur Situation in Ginnheim

"Für alle Menschen im Stadtteil da sein"

Der geplante Einzug des Vereins Al-Ihsan in ein ehemaliges Ladengeschäft im Ginnheimer Hohl sorgt im Stadtteil derzeit für Unruhe. „Dem Verein werden in der Presse Kontakte zur salafistischen Szene zugeschrieben. Es ist verständlich, dass darüber Besorgnis entsteht und ich nehme das sehr ernst. Der Salafismus ist eine ernsthafte Bedrohung“, so Integrationsdezernentin Nargess Eskandari-Grünberg.

„Zum Rechtsstreit innerhalb der Hauseigentümergemeinschaft kann die Stadt keine Stellung nehmen. Unsere integrationspolitische Aufgabe ist es, Ansprechpartner für die Menschen im Stadtteil zu sein. Im Gespräch mit dem Ortsbeirat 9 habe ich dargelegt, dass der Einsatz gegen jede Form des Extremismus eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung ist. Wir müssen deutlich machen, dass es für Radikale in dieser Stadt keinen Platz gibt und gleichzeitig dafür sorgen, dass Muslime nicht unter Generalverdacht geraten“, so Eskandari-Grünberg weiter.

"Viele muslimische Bürger wünschen sich eine Moschee in ihrer Nachbarschaft. Diesen Wunsch sollten wir respektieren: Die Gläubigen brauchen einen Ort, ihre Religion auszuüben. Gleichzeitig sind die Gemeinden wichtige Partner - etwa in der Jugend- und Elternarbeit oder als Vermittler bei religiös begründeten Konflikten. Wir alle, auch die muslimischen Gemeinden, sind gefragt, wenn es darum geht, fundamentalistischen Kräften etwas entgegenzusetzen.“

Adresse

Dezernat XI - Integration und Bildung

Hasengasse 4
60311 Frankfurt am Main

E-Mail: integrationsdezernat@stadt-frankfurt.de
Telefon: 069-21233112
Fax: 069-21230722
Web: www.vielfalt-bewegt-frankfurt.de

Artikelinformationen

Stadtteile: 
Zurück