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12.03.2015 um 08:30 Uhr

Integrationsdezernentin zu den Ausschreitungen bei der Pegida-Demonstration

Integrationsdezernentin Nargess Eskandari-Grünberg zu den Ausschreitungen bei der Pegida-Demonstration in der Innenstadt: "Gewalt ist abzulehnen. Ich verurteile entschieden den tätlichen Angriff auf Pegida-Demonstranten und die Gewalt gegen die Polizei. Das Demonstrationsrecht ist ein hohes Gut, das es zu schützen gilt, auch wenn wir anderer Meinung sind. Das ist es, was unsere Demokratie auszeichnet. Wir müssen für das Recht auf freie Meinungsäußerung einstehen und diese gegen Gewalt verteidigen. Dies entlässt uns aber nicht aus der Pflicht, uns kritisch mit Inhalten auseinanderzusetzen und ggf. selbst hiergegen Position zu beziehen.

Was unsere Demokratie nämlich auch auszeichnet ist, dass sie sich mit diskriminierenden Inhalten kritisch auseinandersetzt. Dies bedeutet für mich in diesem Fall eine kritische Auseinandersetzung mit Inhalten und Meinungen, die andere Menschen diskriminieren. Mit einer Kundgebung am Römer für Freiheit, Gleichheit und Geschwisterlichkeit machten dies Ende Januar fast 200 Organisationen, Parteien und Initiativen sowie Vertreter des Magistrats und rund 15.000 engagierte Frankfurter deutlich. Dass Gewalt gegen Pegida kein Weg ist, das sollte klar sein, dass Pegida in Frankfurt nichts verloren hat, dies sollte ebenso klar sein." 

Adresse

Dezernat XI - Integration und Bildung

Hasengasse 4
60311 Frankfurt am Main

E-Mail: integrationsdezernat@stadt-frankfurt.de
Telefon: 069-21233112
Fax: 069-21230722
Web: www.vielfalt-bewegt-frankfurt.de

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