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29.09.2015 um 15:15 Uhr

Interkultureller Dialog ist wichtiger denn je

Schüler vertiefen ihr Wissen über die Lebenswelten von Judentum, Christentum und Islam

Das Projekt „Interkultureller Dialog“, das auch im 1. Halbjahr 2015 mit Schulklassen der Jahrgangsstufe zehn erfolgreich durchgeführt werden konnte, eröffnet Schülern die Chance, die drei monotheistischen Religionen Christentum, Judentum und Islam besser kennen zu lernen. Dabei stehen folgende Fragen im Vordergrund: Was ist typisch in den Schriftreligionen? Welches sind die Grundlagen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede? Wie ist ihr Verhältnis untereinander?

Ziel ist, Wissen und Verständnis über die jeweils andere Religion und Kultur zu fördern, Begegnungen zu ermöglichen und Vorurteile abzubauen. Die Projektwoche wird von Lehrern und Museumspädagogen begleitet.

Drei Tage lang hatten auch in diesem Jahr Schüler Gelegenheit im Jüdischen Museum, im Bibelhaus Erlebnis Museum und in der Merkez-Moschee Näheres zu Judentum, Christentum und Islam zu erfahren. Die Jugendlichen erlebten unmittelbar, wie sie trotz unterschiedlicher kultureller Hintergründe und Wertvorstellungen im Dialog gut und friedlich miteinander auskommen können, wenn Verständnis und Toleranz gelebt werden.

Das Projekt „Interkultureller Dialog“ wurde 2013 als Kooperationsprojekt des Lions Club Frankfurt Museumsufer unter der Schirmherrschaft von Integrationsdezernentin Nargess Eskandari-Grünberg erstmals initiiert und durchgeführt. Der erste Projektdurchlauf mit der Carlo-Mierendorff-Schule war so positiv, dass im Jahr 2014 bereits 20 Projektgruppen mit Schülern der 6. bis 10. Klassen der Frankfurter Haupt-, Real-, integrierten Gesamtschulen und Gymnasien teilgenommen haben.

Integrationsdezernentin Nargess Eskandari-Grünberg: „Ich bedanke mich nicht nur beim LionsClub Frankfurt Museumsufer, der das Projekt initiiert hat, sondern auch bei den teilnehmenden Schulen. Sie haben sich mit ihrer Teilnahme und der Bereitschaft hinzuschauen für eine offene und tolerante Schule ausgesprochen. Das Projekt ist ein Baustein für die Umsetzung des Frankfurter Integrations- und Diversitätskonzepts. Deshalb freue ich mich umso mehr, dass dieses Angebot für Schulen fortgeführt wird.“

Die Integrationsdezernentin weiter: „Der Zusammenhalt unserer multikulturell und multireligiös geprägten Stadtgesellschaft gelingt aber nur durch gegenseitiges Verständnis. Dabei spielt das Verständigungspotenzial der drei Kulturen Judentum, Christentum und Islam, die in ihrer Vielfalt auch die europäische Identität prägen, eine ebenso wichtige Rolle, wie die Fähigkeit des Einzelnen, mit religiösen und kulturellen Unterschieden umzugehen.“

Adresse

Dezernat XI - Integration und Bildung

Hasengasse 4
60311 Frankfurt am Main

E-Mail: integrationsdezernat@stadt-frankfurt.de
Telefon: 069-21233112
Fax: 069-21230722
Web: www.vielfalt-bewegt-frankfurt.de

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