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01.11.2013 um 17:00 Uhr

Jahrestreffen der Frankfurter Migrantenvereine

Auftaktveranstaltung platzt aus allen Nähten

Über 160 Teilnehmer aus über 80 Migrantenvereinen und –Initiativen trafen sich am 31.10.2013 zu einem vom Amt für multikulturelle Angelegenheiten (AmkA) organisierten Jahrestreffen. Dabei wurden Erfahrungen ausgetauscht und neue kreative Impulse für die zukünftige Zusammenarbeit zwischen Migrantenvereinen und der Stadt Frankfurt am Main eingebracht. Die Veranstaltung stellt den Startpunkt einer verstärkten Vernetzung und Kooperation der Stadt mit den Vereinen dar.

Die Arbeit von Migrantenvereinen und -Initiativen

Migrantenvereine und –Initiativen leisten einen wertvollen Beitrag für das Zusammenleben in Frankfurt. Das betont die Integrationsdezernentin Dr. Nargess Eskandari-Grünberg in ihrer Begrüßungsrede: „Mir ist wichtig, dass die Öffentlichkeit erfährt, welche Arbeit hier geleistet wird.“ Doch ihr Blick geht auch nach vorne: „Wir haben ein erweitertes Vielfaltverständnis: Menschen definieren sich nicht nur über ihre Herkunft. Die Schnittmengen von Migrantenvereinen und anderen Vereinen werden größer. Multikulti heißt daher nicht mehr nur Herkunftskulturen fördern sondern Kommunikation und Interaktion.“

Neue Impulse für die Zusammenarbeit

Diese Kommunikation und Interaktion zu verstärken und auszuweiten war Ziel der Auftaktveranstaltung. „Wir wollen die Zusammenarbeit auf neue Beine stellen!“ Das ist die Botschaft, die Dr. von Ungern-Sternberg, der Leiter des AmkAs verlauten lässt. Dabei geht es nicht allein um die Zusammenarbeit zwischen dem Amt für multikulturelle Angelegenheiten und den Vereinen, auch sollen Vereine untereinander neue Wege der Vernetzung erproben. Trotz eines knappen Budgets für die Vereinsförderung müssen daher kreative Wege gefunden werden mit den vorhandenen Mitteln mehr zu erreichen. Als ein konkreter Schritt wurde beispielsweise mit Atila Yergök ein Mitarbeiter eingesetzt, der exklusiv nur für die Vereinsarbeit zuständig ist.

Dialog in die Tat umgesetzt

Dieser neue Dialog wurde im Rahmen der Auftaktveranstaltung auch direkt in die Tat umgesetzt. Nach einer Vorstellung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des AmkAs entstanden vier unterschiedliche Gesprächstische, an denen mit den Vereinen über die Themen Vereinsarbeit, Vereinsförderung, Netzwerkarbeit im Stadtteil und Zusammenarbeit mit Kultureinrichtungen diskutiert wurde. Die Beteiligung war so groß, dass bereits zahlreiche Ideen für Schwerpunkte der folgenden Veranstaltungen gesammelt werden konnten. „Wir kommen wieder“ war einer der meistgehörten Sätze im Frankfurter Stadthotel Mainhaus.

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