News News date:
10.04.2013 um 10:30 Uhr

Jugendliche aus Israel und Deutschland drehen zusammen einen Episodenfilm

Gefühle und Werte aus zwei Kulturen

Liebe, Freundschaft, Hass, Angst, Zukunft: Sämtlich Begriffe, die Jugendliche wohl in der ganzen Welt mit ähnlicher Intensität beschäftigen. Die interessante Frage dabei ist: In welchen Punkten gleicht oder unterscheidet sich diese Auseinandersetzung in verschiedenen Ländern, Religionen, Kulturen? Eine filmische Antwort auf diese Frage suchen die Kinder- und Jugend-Aliyah mit Sitz in Frankfurt und das Deutsche Filminstitut im gemeinsamen Projekt „Gefühle und Werte aus zwei Kulturen: Israelische und deutsche Jugendliche im filmischen Dialog“.

Je zwölf Jugendliche aus einem von der Aliyah betriebenen Jugenddorf in Israel und zwölf Jugendliche aus der Frankfurter Max-Beckmann-Schule nehmen von Sonntag, 7. April, bis Sonntag, 14. April, an dem Modell-Projekt teil. Unter der fachkundigen Anleitung des in Berlin lebenden, australischen Regisseurs Jack Rath drehen je sechs Jugendliche in gemischten Gruppen aus beiden Ländern einen Kurzfilm zum weit gefassten Thema „Zwischenmenschliche Werte“. Die Ergebnisse werden zu einem vierteiligen Episodenfilm zusammengefasst.

Dabei ist ganz wesentlich, dass die visuelle Umsetzung im Mittelpunkt steht. „Wir streben keine Interview-Filme an, die das Thema vor allem über Sprache vermitteln, sondern wünschen uns eine spezifisch filmische Umsetzung, die die Bildsprache betont.“ Die 15- bis 16-jährigen Elftklässler aus Israel beschäftigen sich bereits seit einigen Wochen in einer AG intensiv mit dem Thema Film. Die israelischen Schüler leben in einem von 125 Jugenddörfern, die die Aliyah in Israel für sozial benachteiligte Jugendliche betreibt. Die deutschen Schüler besuchen das multikulturell geprägte Frankfurter Oberstufengymnasium Max-Beckmann-Schule.

„Werte wie Toleranz für andere Kulturen und Religionen weiterzugeben, steht neben der Vermittlung von Filmkompetenz im Zentrum unseres pädagogischen Auftrags“, sagte Claudia Dillmann, Direktorin des Deutschen Filminstituts. Das Medium Film sei hierfür wegen seiner Bildhaftigkeit natürlich besonders geeignet: „Film bietet die Chance, sich mittels einer universell und interkulturell verständlichen Sprache auszudrücken“, so Dillmann.

Sechs Tage sind für die Filmaufnahmen, Vorbereitung und Schnitt vorgesehen. Daneben stehen Austausch und Begegnung im Zentrum der Projektwoche, die mit Jom haScho'a, dem israelischen Nationalfeiertag zum Gedenken an die Opfer des Holocaust, beginnt und Programmpunkte wie den Besuch des alten Jüdischen Friedhofs und einer Synagoge, ein gemeinsames Shabbatessen und eine Stadtrallye vorsieht. 

 

 

Abschlusspräsentation und anschließendes Pressegespräch mit den Jugendlichen aus Israel und Frankfurt, mit Regisseur Jack Rath, mit Pava Raibstein, Geschäftsführerin der Kinder- und Jugend-Aliyah, und Claudia Dillmann, Direktorin des Deutschen Filminstituts am Sonntag, 14. April, um 11 Uhr im Kino des Deutschen Filmmuseums.

Um eine Anmeldung an presse@deutsches-filminstitut.de wird gebeten. Es ist außerdem möglich, das Filmprojekt mit einer Reportage zu begleiten oder Interviews mit den beteiligten Jugendlichen zu führen. Ansprechpartner hierfür ist die Pressestelle des Deutschen Filminstituts unter Telefon 019/961220222 oder E-Mail an presse@deutsches-filminstitut.de

Adresse

Amt für multikulturelle Angelegenheiten

Lange Straße 25-27
60311 Frankfurt am Main

E-Mail: amka@stadt-frankfurt.de
Telefon: 069-212-41515
Fax: 069-212-37946
Web: http://www.amka.de

»weitere Informationen

Mehr Informationen

Artikelinformationen

Stadtteile: Alle
Zurück