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21.09.2015 um 14:45 Uhr

Multireligiöse Feier zum Tag der deutschen Einheit

OB und Integrationsdezernentin begrüßen in der Paulskirche

Frankfurt ist weltoffen, international, multikulturell - und multireligiös. Um das zu verdeutlichen, veranstaltet das Amt für multikulturelle Angelegenheiten anlässlich des Tages der Deutschen Einheit in Kooperation mit den verschiedenen Religionsgemeinschaften am 30. September in der Paulskirche um 18:30 eine multireligiöse Feier.

Oberbürgermeister Peter Feldmann wird die Feier um 18.30 Uhr eröffnen. „Die deutsche Einheit ist ein Miteinander in Vielfalt. Zu Frankfurt gehören heute Menschen mit Lebensgeschichten, die so unterschiedlich sind, wie die Gründe und Wege, die sie in unsere Stadt geführt haben – und so verscheiden wie ihre Glaubenswelten. Die Stadt Frankfurt wertschätzt die religiöse Vielfalt ihrer Einwohnerinnen und Einwohner“, erklären der Oberbürgermeister und die Integrationsdezernentin Nargess Eskandari-Grünberg.

„Wir wollen vor dem Tag der Deutschen Einheit ein Zeichen dafür setzen, dass, nach der Integration der Vertriebenen ins Nachkriegsdeutschland und staatlichen Einheit 1980/90, die Integration der verschiedenen Kulturen und Religionen in unsere Gesellschaft im Grunde als zweite oder dritte deutsche Einheit gesehen werden muss. Diese Einheit muss erst noch vollzogen werden. Und die Integration der Flüchtlinge ist eine weitere Herausforderung auf diesem Weg“, so Integrationsdezernentin Nargess Eskandari-Grünberg.

In der multikulturellen Stadt Frankfurt am Main gibt es 160 religiöse Zuwanderergemeinden, 45 Moscheen, neuen buddhistische Kloster und Kirchen, zwei Sikh-Tempel, vier Hindu-Tempel, meinen Bahai-Tempel , zwei jüdische Synagogen, zwei griechisch-orthodoxe Kirchen und eine russisch-orthodoxe Kirche. „Die Frankfurter Stadtgesellschaft, die deutsche Gesellschaft, sie sind längst multireligiös. Dem wollen wir bei den Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit Rechnung tragen“, führt Armin von Ungern-Sternberg, der Leiter des Amtes für Multikulturelle Angelegenheiten, die Beweggründe für diese Feier weiter aus.

Nach der Ansprache von Oberbürgermeister Feldmann werden die verschiedenen Religionsgemeinschaften mit Worten und Musikbeiträgen die Feier gestalten. So wird die Sikh-Gemeinde ebenso zum Programm beitragen wie Vertreterinnen und Vertreter des Judentums, des Buddhidmus, des Hinduismus, des Islam und der Bahái-Gemeinde. Nach einem musikalischen Zwischenspiel wird dann zum Abschluss der Veranstaltung Stadträtin Nargess Eskandari Grünberg sprechen.

Entscheidend an der Vorbereitung beteiligt war Christamaria Weber, die im AmkA für das Fachteam Interkulturelle Bildungsarbeit, Weltanschauung und Religion zuständig ist: „Wir freuen uns, dass die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Religionsgemeinschaften so gut geklappt hat. und hoffen, dass diese Feier ihre Fortsetzung findet.“

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