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06.09.2013

Nargess Eskandari-Grünberg legt Bericht zu interkultureller Elternarbeit vor

Bericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung

Unter dem Titel „Interkulturelle Elternarbeit zur Förderung Bildungserfolge junger Migrantinnen und Migranten voranbringen!“ hat die Frankfurter Integrationsdezernentin Nargess Eskandari-Grünberg einen Bericht zum Stand der interkulturellen Elternarbeit in der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung vorgelegt.

Der Bericht des Magistrats vom 06.09.2013 setzt sich mit der Frage auseinander, wie bildungsorientierte Elternarbeit in Frankfurt betrieben wird und welche Perspektiven bestehen diese effektiver zu gestalten. Dabei geht es vor allem darum, wie sich die beteiligten Institutionen in Frankfurt besser vernetzen können und wie durch bildungsorientierte Elternarbeit mehr Familien erreicht werden können. All diese Aspekte sollen perspektivisch dazu führen, die Bildung junger Migrantinnen und Migranten zu verbessern.

Der vorliegende Bericht ist infolge eines Beschlusses vom 06.06.2013 der Stadtverordnetenversammlung entstanden und geht auf eine Anfrage vom 11.06.2012 der CDU-Fraktion zurück. Grundlage dieses Berichtes ist das Integrations- und Diversitätskonzept der Stadt Frankfurt.

Dr. Nargess Eskandari-Grünberg gibt einen Überblick über die Vielzahl von Maßnahmen, die sowohl vom Dezernat für Integration, als auch vom Dezernat für Bildung und Frauen in Kooperation mit Partnern vorangetrieben werden und formuliert Perspektiven zur Ausweitung und Verbesserung dieser Angebote:

Die Programme zur bildungsorientierten Elternarbeit sind vielfältig. So werden in Kursen wie „Mama lernt Deutsch“ nicht nur die deutsche Sprache, sondern auch viele wichtige Informationen in Sachen Bildung vermittelt und zudem Kontakte zwischen Eltern und Schule verbessert. Das Programm „bildungsorientierte Elternarbeit“ setzt vor allem darauf Menschen auszubilden, die ihr Wissen weitergeben können und Eltern in Fragen rund um die Bildung beraten können. Das Programm HIPPY bereitet Vorschulkinder spielend auf die Schule vor, im Programm „Jugendhilfe in der Schule“ werden Schüler in Fragen der Berufsausbildung beraten. Die Projekte „wortstark“ und „mitSprache“ setzen vor allem auf den Spracherwerb der Eltern. Parallel dazu werden Kinder- und Familienzentren ausgebaut, um eben solche Programme auch in Zukunft zu erhalten.

Die in Frankfurt betriebene Elternarbeit stößt insgesamt auf viel Zuspruch und leistet einen wichtigen Beitrag dafür, Bildungserfolge junger Migrantinnen und Migranten zu unterstützen.

Dennoch ist die interkulturelle Elternarbeit in Frankfurt in einigen Bereichen noch ausbaufähig. Besonders bei Bildungsangeboten an Schulen, wie etwa den „Mama lernt Deutsch“ – Kursen stellt der Raummangel ein konkretes Problem dar. Stark nachgefragte Programme wie etwa HIPPY benötigten darüber hinaus eine Ausweitung der Finanzierung.

Damit noch mehr Familien von solchen Angeboten profitieren können, möchte das AmkA bestehende Strukturen weiter ausbauen. Die vielen guten Erfahrungen, die mit den Programmen gesammelt wurden, sollen in noch mehr Stadtteilen angewendet und erweitert werden. Dabei wird daran gearbeitet, die Programme in Zukunft noch genauer auf die Bedürfnisse einzelner Stadtteile oder Stadtbezirke auszurichten. Dafür ist es wichtig, die Kooperation und den Austausch zwischen den einzelnen Akteuren in Frankfurt weiter zu verbessern. Das AmkA als Querschnittsamt kann dabei eine wichtige Mittlerfunktion einnehmen.

 

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Telefon: 069-21233112
Fax: 069-21230722
Web: www.vielfalt-bewegt-frankfurt.de

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