News News date:
14.05.2014 um 08:30 Uhr

Oberbürgermeister Feldmann und Stadtkämmerer Becker betonen beim deutsch-israelischen Freundschaftstag die Solidarität der Stadt Frankfurt mit Israel

Zum zweiten Mal fand am Dienstag, 13. Mai, der deutsch-israelische Freundschaftstag statt. Dieser wurde im vergangenen Jahr erstmals vom Magistrat der Stadt Frankfurt ausgerichtet. Mit rund 150 geladenen Gästen feierten Oberbürgermeister Peter Feldmann und Stadtkämmerer Uwe Becker im Rathaus Römer die Ausrufung der Unabhängigkeit Israels am 14. Mai 1948 durch den ersten Ministerpräsidenten des Landes, David Ben Gurion.

„Weit über 40 Organisationen widmen sich in Frankfurt – zumeist ehrenamtlich - der Pflege und Förderung der deutsch-israelischen Partnerschaft. Diese große Zahl belegt eindrucksvoll den Stellenwert, den Israel und die jüdische Kultur in unserer Stadt besitzen. Dieses bürgerschaftliche Engagement ist geprägt von der Zuversicht, durch den Austausch und die Begegnung der Menschen die Freundschaft intensivieren zu können und es steht zugleich für gelebte Solidarität mit dem Staat Israel und seinen Menschen,“ betonte Oberbürgermeister Feldmann bei seiner Begrüßung.

„Die deutsch-israelische Freundschaft ist gerade für die Stadt Frankfurt als Partnerstadt von Tel Aviv von ganz besonderem Stellenwert. Frankfurt blickt auf eine große jüdische Tradition zurück, die durch die verbrecherische Zeit des Nationalsozialismus leider eine jähe Zäsur erfahren hat. Heute ist Frankfurt stolz auf seine inzwischen wieder große und aktive jüdische Gemeinde. Gerade auch die jüdischen Familien haben unsere Stadt durch ihr Wirken geprägt. Umso mehr ist die die tiefe Verbundenheit Frankfurts zu Israel auch Teil der Identität unserer Stadt und ihrer Gesellschaft“, hob Stadtkämmerer Uwe Becker bei dem Empfang im Kaisersaal hervor. Frankfurt verbindet mit der Partnerstadt Tel Aviv seit über drei Jahrzehnten eine intensive Städtefreundschaft.

In deutlichen Worten brachte auch Becker beim Empfang im Kaisersaal die Solidarität der Stadt Frankfurt mit Israel zum Ausdruck: „Der Kompass muss auf Frieden im Nahen Osten ausgerichtet sein. Für sein Gelingen braucht Israel noch mehr Solidarität. Dies bekräftigt auch die freundschaftlichen Beziehungen, wie die zwischen Frankfurt und seiner Partnerstadt Tel Aviv.“

Im Rahmen des offiziellen Empfangs des Magistrats präsentierten in der Römerhalle zahlreiche Aussteller ihre Arbeiten zu deutsch-Israelischen Projekten. Zudem gab eine Fotoausstellung Einblick in die Arbeit des „Café Europa“ in der Frankfurter Partnerstadt Tel Aviv. Das Café Europa wird von der Tel Aviv Foundation betrieben und ist ein Treffpunkt für Opfer des Holocausts. Es wird von der Stadt Frankfurt in den Jahren 2014 und 2015 mit jeweils 25.000 Euro bezuschusst.

Unter den geladenen Gästen befanden sich unter anderem Dan Shaham-Ben Hayun, Generalkonsul des Staates Israel, der eine Rede hielt, sowie Dieter Graumann, Präsident des Zentralrats der Juden und Schirmherr des Israeltags, der vom Verein "ILI − I Like Israel" am 14. Mai in zahlreichen deutschen Städten anlässlich des Geburtstages Israels veranstaltet wird.

Adresse

Bürgerbüro des Oberbürgermeisters

Römerberg 23
60311 Frankfurt am Main

E-Mail: buergerbuero.ob@stadt-frankfurt.de
Telefon: 069-21233333
Fax: 069-21230313

Artikelinformationen

Stadtteile: Alle
Zurück