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06.10.2015 um 14:00 Uhr

Peter Feldmann Expo München:

‚Konversion, sozialer Wohnungsbau und Flüchtlingsunterbringung zentrale Herausforderungen der Stadt Frankfurt.‘

Am zweiten Tag der Immobilienmesse Expo Real in München hat Oberbürgermeister Peter Feldmann das Thema Flüchtlingsunterbringung in das Zentrum der Debatte gestellt: „Wir erwarten im nächsten Jahr bis zu 7.000 zugewiesene Flüchtlinge, rufen als Stadt daher alle privaten Investoren zur Zusammenarbeit und Hilfe auf.“

Feldmann betonte als Aufsichtsratsvorsitzender der ABG Frankfurt Holding und stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Nassauischen Heimstätte, dass sich sowohl die ABG als auch die Nassauische Heimstätte vorbildlich in diesen Prozess einbringen: „Die ABG arbeitet mit der Stadt gut zusammen, so werden der Labsaal in Bockenheim zur Verfügung gestellt und 100 eigentlich abrissreife Wohnungen kurzzeitig für die Unterbringung hergerichtet. Die Nassauische Heimstätte hat ihre Aktivitäten in einem eigenständigen Konzept zusammengefasst.“

IHK-Präsident Mathias Müller hat in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen, „dass diese außergewöhnliche Herausforderung sicherlich auch besonderer Leistungen bedürfe“. Er sieht hierin die Notwendigkeit aktiv über temporäre Nutzungsänderungen von Gebäuden und oder brachliegenden Flächen nachzudenken.

ABG-Geschäftsführer Frank Junker stellte in dem Gespräch mit Jürgen Groß, Groß und Partner, Florian Reiff, Tishman Speyer, Ulrich Höller, GEG AG, Markus Brod, Pecan Development GmbH, sowie dem Präsidenten der IHK Frankfurt, Mathias Müller, die Konversionsprojekte der ABG Frankfurt Holding vor.

Oberbürgermeister Feldmann betonte in dem Gespräch die hervorragende Leistung der ABG im geförderten Wohnungsbau: „37 Prozent geförderte Wohnungen im Neubau sprechen eine klare Sprache. Über drei Viertel aller Belegrechte werden von der ABG zur Verfügung gestellt. Sie kommt ihrer sozialen Verantwortung damit in vorbildlicher Weise nach. Aber unsere Stadt braucht weitere Unterstützung. Darum habe ich im Gespräch mit den privaten Investoren für deren Engagement im geförderten Wohnungsbau geworben.“

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