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25.07.2014 um 15:45 Uhr

Polarisierung kann keine Lösung sein!

Gemeinsame Erklärung von StK Uwe Becker und Integrationsdezernentin Dr. Nargess Eskandari-Grünberg zur Lage im Nahen Osten

Der Konflikt im Nahen Osten trifft auch unsere Stadt mit großer Wucht. Die Schilderungen und Bilder können niemanden unberührt lassen. Mit großer Anteilnahme möchten wir unsere Sorge und unser Mitgefühl für die zivilen Opfer auf allen Seiten ausdrücken.

In einer international geprägten Stadt wie Frankfurt spiegeln sich Auseinandersetzungen in anderen Ländern immer auch bei uns. Sie äußern sich in Demonstrationen, in Aufrufen ebenso wie im privaten Gespräch.

In dieser Situation möchten wir allen Frankfurterinnen und Frankfurtern als Botschaft übermitteln: Die Polarisierung weiter zu treiben, kann keine Lösung sein. Den anderen niederzuringen kann keine Lösung sein. Es gibt keine andere Option als miteinander zu reden. Extremismus und Antisemitismus werden wir in dieser Stadt nicht dulden. Die antisemitischen Parolen, die in den letzten Wochen zum Ausdruck gekommen sind, treffen auf unsere schärfste Ablehnung. Wir erwarten klare Abgrenzungen. Antisemitischen aber auch islamophoben Grenzverletzungen werden sich ein Rechtsstaat und eine Zivilgesellschaft entgegenstellen, die sich der historischen Verantwortung bewusst sind.

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