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11.12.2014 um 17:00 Uhr

Spenden für Flüchtlinge in Frankfurt

Neue Hotline im Jugend- und Sozialamt

Wegen der vor Weihnachten zunehmenden Anfragen von Bürgern, Firmen und Stiftungen nach Spendenmöglichkeiten für Flüchtlinge hat das Jugend- und Sozialamt eine zentrale Rufnummer geschaltet. Unter Telefon 069/212-34398 können sich Interessierte ab sofort informieren, welche Spendenmöglichkeiten es gibt, und bekommen bei Bedarf Ansprechpartner vermittelt.

Es besteht außerdem die Möglichkeit, unter Angabe des Verwendungszwecks auf ein Konto der Stadt Frankfurt zu spenden. Die Kontoverbindung lautet:

Kontoinhaber: Stadt Frankfurt am Main
Verwendungszweck: 1.18.01.29.02.019–54289001 – IA 51005100
Hilfe für Flüchtlinge in Frankfurt
IBAN: DE34500502010000000208
BIC: HELADEF1822

Um eine Spendenquittung zu erhalten, müssen Bürger sich zusätzlich bei der Rufnummer 069/212-34398 registrieren lassen. Für Spenden bis 200 Euro ist ein Beleg der Überweisung, aus dem eindeutig der Verwendungszweck sowie Name und Anschrift des Spenders hervorgeht, zur Vorlage beim Finanzamt ausreichend.

Bürger, die gut erhaltene Kleidung abgeben wollen, werden gebeten, sich an die bestehenden Kleiderkammern in Frankfurt zu wenden. Die Träger der freien Wohlfahrtspflege und Kirchengemeinden gewährleisteten, dass die in ihren Kleidungskammern ausgegebenen Kleidungsstücke auf Brauchbarkeit geprüft und in einem ordentlichen Zustand seien. Eine Liste von Kleiderkammern ist ebenfalls über die zentrale Rufnummer im Jugend- und Sozialamt zu erfragen.

Die Bürger können bei den Mitarbeitern des Jugend- und Sozialamts auch ihr Interesse vermerken lassen, sich ehrenamtlich für Flüchtlinge zu engagieren.

In den ersten elf Monaten des Jahres hat das Jugend- und Sozialamt mehr als 880 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Obhut genommen. Im Jahr 2012 waren es insgesamt 351 und im vergangenen Jahr 539 Jugendliche. Neben den unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen kümmert sich die Stadt Frankfurt auch um Asylbewerber und Kontingentflüchtlinge. Von Januar bis einschließlich November 2014 kamen 700 Personen aus der Erstaufnahmeeinrichtung in Gießen nach Frankfurt. Bis Ende des Jahres wird die Zahl voraussichtlich noch auf 800 steigen. Das sind dann doppelt so viele Personen wie 2013 (= 400); 2012 waren es knapp 200.

Adresse

Jugend- und Sozialamt

Eschersheimer Landstraße 241 - 249
60320 Frankfurt am Main

E-Mail: 51.13.Postfach@stadt-frankfurt.de
Telefon: 069-21233402
Fax: 069-21230739
Web: http://www.frankfurt.de

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